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Rubrikillustration Umwelt
Karte - Euskirchen

Förderverfahren

Die Förderung wird insbesondere in den FFH- und EG-Vogelschutzgebieten sowie den Naturschutzgebieten angeboten. Darüber hinaus ist eine Förderung auch für Flächen mit Vorkommen von FFH-Lebensraumtypen bzw. Arten des Anhangs IV FFH-Richtlinie (z. B. Geburtshelferkröte, Schlingnatter) sowie seltenen Vogelarten, die auf landwirtschaftlichen Flächen brüten (z. B. Braunkehlchen, Wiesenweihe), möglich.

Die Teilnahme am Vertragsnaturschutz ist freiwillig und umfasst einen fünfjährigen Verpflichtungszeitraum. Ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht. Interessierte Landwirte sollten sich zunächst bei der Biologischen Station des Kreises Euskirchen e. V. mit Sitz in Nettersheim melden.

Dort wird in einem persönlichen Beratungsgespräch die Förderwürdigkeit der Fläche überprüft und es werden anschließend die einzelnen Pflegemaßnahmen abgestimmt, welche für die vorhandene Tier- und Pflanzenwelt am besten geeignet sind.

Nach der Vorbereitung durch die Biologische Station bekommt der Landwirt einen "Antrag auf Gewährung von Zuwendungen im Vertragsnaturschutz". Dieser ist bis zum 30. Juni bei der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Euskirchen einzureichen.

Ab dem 01. Juli des Antragsjahres muss der Landwirt die vereinbarten Bewirtschaftungs- auflagen einhalten. Durch Vor-Ort-Kontrollen wird die Einhaltung der Auflagen und der Bestimmungen von Cross-Compliance durch die Landwirtschaftskammer NRW und den Kreis Euskirchen überprüft.

Sobald die Bearbeitung des Antrages beim Kreis Euskirchen abgeschlossen ist, erhält der Landwirt einen Zuwendungsbescheid.

Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt durch die EG-Zahlstelle im Rahmen des Prämienverfahrens der Landwirtschaftskammer. Hierfür stellt der Landwirt jährlich bis zum 15. Mai des jeweiligen Jahres einen Antrag auf Auszahlung beim Kreis Euskirchen.

 

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