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Rubrikillustration Umwelt
Karte - Euskirchen

Naturschutz und Bauen

Bei Errichtung, Umbau und Abbruch baulicher Anlagen sind häufig auch natur- und artenschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Hilfestellungen zu den folgenden Themen:

Bauen im Außenbereich

Das Errichten baulicher Anlagen im Außenbereich stellt einen Eingriff in Natur und Landschaft im Sinne des § 15 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) dar. Bereits bei der Planung eines Vorhabens im Außenbereich sind Eingriffe soweit wie möglich zu vermeiden. Wertvolle Landschaftselemente z.B. prägende Gehölzstrukturen, Feuchtbereiche usw. sind unbedingt zu erhalten.

Wenn ein Vorhaben rechtlich zulässig ist, ist der damit verbundene Eingriff vom Bauherren auszugleichen.

Die Ausführungen im Merkblatt "Anforderungen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung für Bauvorhaben im Außenbereich (§ 35 BauGB)" geben dem Planer/Bauherren Hilfestellung, wie die Bauantragsunterlagen zu ergänzen sind, sodass eine abschließende Stellungnahme aus landschaftspflegerischer Sicht möglich ist.

Artenschutz bei Neubau, Umbau oder Abbruch von Gebäuden

Bei Bauprojekten müssen neben den baurechtlichen Vorschriften auch die Gesetze zum Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten beachtet werden. Im Wesentlichen unterliegen alle europäischen Vogel- und Fledermausarten, Amphibien, Reptilien und Bilche den Vorschriften zum Artenschutz. Dabei sind nicht nur die Tiere selbst, sondern auch deren Lebensstätten geschützt.

Der Bauantrag muss deshalb auch qualifizierte Angaben zu geschützten Tierarten und deren Lebensstätten enthalten, die auf dem Grundstück vorkommen.

Es ist sicherzustellen, dass geschützte Tiere durch das Bauvorhaben nicht verletzt oder getötet werden und dass deren Fortpflanzungs- und Ruhestätten nicht zerstört werden.

Merkblatt und Vordruck "Artenschutz bei Neubau, Umbau- und Abbruchvorhaben" sind für kleinere Bauvorhaben konzipiert. Der Vordruck sollte mit den Bauantragsunterlagen eingereicht werden, damit der Antrag zügig bearbeitet werden kann.

Bei Berücksichtigung entsprechender Vermei­dungs­maßnahmen werden in der Regel keine artenschutzrechtlichen Konflikte ausgelöst. Auf Grundlage des Vordrucks wird durch die Untere Naturschutzbehörde entschieden, ob eine artenschutzrechtliche Prüfung erforderlich ist.

Leitungstrassen im Außenbereich

Die Verlegung von Leitungen im baulichen Außenbereich stellt einen Eingriff in Natur und Landschaft im Sinne des § 15 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) dar. Lediglich die Verlegung innerhalb des Baukörpers von Straßen und befestigten Wegen gilt, soweit dabei angrenzende Bäume nicht erheblich beschädigt werden, nicht als Eingriff.

Der Eingriffsverursacher muss den mit der Leitungsverlegung verbundenen Eingriff kompensieren und der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Euskirchen (UNB) für die Beurteilung des Eingriffs und der Kompensation die erforderlichen Angaben machen.

Die Ausführungen im Merkblatt "Naturschutzrechtliche Eingriffsbilanzierung bei der Verlegung von Leitungen" geben dem Planer/Bauherren Hilfestellung, wie die Bauantragsunterlagen zu ergänzen sind, sodass eine abschließende Stellungnahme aus landschaftspflegerischer Sicht möglich ist.

Ihre Ansprechpartner bei der Unteren Naturschutzbehörde

Gemeinde / Stadt

Ansprechpartner/-in
in der Unteren
Naturschutzbehörde

Tel 02251-15-

Grundsätzliche Fragestellungen,
Leiterin der UNB

Frau Budde
Rita.Budde@kreis-euskirchen.de

- 579

Bad Münstereifel, Euskirchen

Frau Hänfling
Anne.Haenfling@kreis-euskirchen.de

- 536

Blankenheim, Kall, Hellenthal

Herr Gehlen
Arnold.Gehlen@kreis-euskirchen.de

- 431

Dahlem, Nettersheim, Weilerswist

Frau Rottweg
Ute.Rottweg@kreis-euskirchen.de

- 184

Mechernich, Schleiden, Zülpich

Frau Vogel
Rebekka.Vogel@kreis-euskirchen.de

- 964




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