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Rubrikillustration Umwelt
Karte - Euskirchen

Energie & Klimaschutz

Nutzung von Windenergie Quelle: Fotolia Großbildansicht

Seit Beginn der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sind die Treibhausgase in der Erdatmosphäre infolge der vom Menschen verursachten Emissionen stark angestiegen. Besonders schädlich hierfür ist die Freisetzung von Kohlenstoffdioxid (CO2). Diese sorgen für eine Aufwärmung der Erdoberfläche und für den sogenannten Treibhauseffekt. Durch menschliches Einwirken und unseren Lebensstil erhöht sich die Konzentration von CO2 zunehmend.

Um dieser Herausforderung gegenüberzutreten hat die Landesregierung im Juni 2011 beschlossen, die Treibhausgasemissionen in Nordrhein-Westfalen bis 2020 um mindestens 25 Prozent und bis 2050 um mindestens 80 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Maßnahmen dazu zielen auf den Ausbau erneuerbarer Energiequellen und Steigerung der Energieeffizienz. Zugleich muss der Verbrauch von Energie deutlich reduziert werden. Diese Herausforderungen betreffen dabei nicht nur einzelne Akteure, sondern alle Bereiche über Wirtschaft, Privathaushalte und insbesondere den Verkehr, der in den letzten Jahren als Emissionsfaktor zunehmend angestiegen ist.

Für den Erfolg der Energiewende ist es zeitnah notwendig, nachhaltige Infrastruktur-Investitionen zu tätigen, um die Zwei-Grad-Obergrenze einzuhalten. Neben einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz ist es aber auch notwendig nicht nur technische Aspekte des Klimaschutzes zu betrachten, sondern auch eine Transformation unserer Lebenswelten,-stile und -wertvorstellungen anzustreben.

Die Energiewende bietet insbesondere für den ländlichen Raum Chancen, die es zu nutzen gilt. Ob Biomasse, Photovoltaik oder Windenergie: auf dem Land wird die Energie der Zukunft produziert und hiervon soll der Kreis Euskirchen auch profitieren.

Energiewende und dezentrale Energieerzeugung bieten Potential für lokale und regionale Wirtschaft des Kreises Euskirchen.

Trotz der Bemühungen wird Klimaschutz alleine nicht ausreichen. Das Klima ändert sich und wird sich auch in Zukunft weiter verändern. Dürren und Hitzesommer, Stürme, Starkregenereignisse, oder die Auswirkungen auf die demographischen Entwicklungen sind nur einige Beispiele im Bereich der Klimafolgen, mit denen sich die Gesellschaft beschäftigen muss. Für einen passenden Umgang mit zukünftigen Klimaereignissen müssen frühzeitig Verwundbarkeiten bekannt sein, um optimale Anpassungsstrategien entwickeln zu können.




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Wirtschftsstandort Kreis Euskirchen

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Klimamanager

Maximilian Metzemacher
Telefon: 02251/15-977
Fax: 02251/15-581
maximilian.metzemacher@kreis-euskirchen.de