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Rubrikillustration Umwelt
Karte - Euskirchen

Umsetzung - Integriertes Klimaschutzkonzept

Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Euskirchen

Vorhaben und Inhalt:

Bei modernen Energie- und Klimaschutzkonzepten steht der Aspekt der Umsetzungsorientierung im Vordergrund, d. h. der Initiierung dauerhaft getragener Prozesse mit Beteiligung von lokalen Akteuren und zentralen Multiplikatoren sowie konkreten Einzelvorhaben mit Beispielcharakter.

Das eingerichtete Klimaschutzmanagement soll die Handlungsfelder und Maßnahmenansätze weiter erschließen und nach und nach in Umsetzungsprojekte führen.

Die Maßnahmen gliedern sich wie folg:

 1.) Sofortprogramm (Maßnahmen, die als unbedingt notwendig für den Einstieg in

 den Klimaschutzprozess im Kreis Euskirchen erachten werden),

 2.) 3-Jahresprogramm (Maßnahmen als Arbeitsprogramm) und

 3.) Themenspeicher (Maßnahmen, die in den Programmen keine Berücksichtigung finden konnten, aber als Ideen erhalten bleiben sollen)

dabei soll die folgenden vier Aspekte inhaltlich als zentraler Maßnahmenpunkt angesehen werden:

  • Vernetzung von Aktivitäten
  • Initiierung, Vorbereitung, Koordination von Projekten
  • Kooperationen mit Multiplikatoren
  • Mobilisierung und Sensibilisierung der Bürger

Zielsetzung der Maßnahme:Mit der Einstellung eines Klimamanagers/einer Klimamanagerin verfolgt der Kreis Euskirchen das Ziel, die gutachterlichen Maßnahmenempfehlungen zur CO2-Reduktion im Kreis Euskirchen umzusetzen. Darüber hinaus sollen durch ein gezieltes Netzwerkmanagement tragfähige Strukturen geschaffen werden. Insbesondere sollen die Aktivitäten des Kreises und der kreisangehörigen Kommunen koordiniert bzw. aufeinander abstimmt werden. Im Kreis Euskirchen haben sowohl die Gemeinden Nettersheim und Blankenheim, Schleiden und Bad Münstereifel eigene Klimaschutzkonzepte erstellen lassen. Die einzurichtende, kreisweite Koordinierungsstelle soll den "roten Faden" der Klimaschutzaktivitäten sicherstellen. Dazu ist eine intensive Vernetzung mit anderen Klimamanagern notwendig, um Doppelarbeiten zu vermeiden und synergene Strukturen zu schaffen. Die Umsetzung lokaler/örtlicher Klimaschutzmaßnahmen (inkl. Maßnahmen zur energetischen Sanierung der Liegenschaften) verbleibt bei den Kommunen.Zudem soll eine Basis für die gemeinsame professionelle Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit im Klimaschutz sowie erfolgreiche Evaluation und Erfolgsbilanzierung geschaffen werden. Im Wesentlichen können die umzusetzenden Maßnahmen in vier Themenblöcken abgebildet werden:

  • Durch die Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes soll der Ausbau erneuerbarer Energien in der Region, die Steigerung der Energieeffizienz und des Energiesparens vorangetrieben werden. Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen wird einen deutlichen Beitrag zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen im Kreis Euskirchen leisten und die damit verbundenen Chancen für die Region nutzen. Dies dient neben umweltpolitischen Zielsetzungen auch der Wertschöpfung innerhalb der Region.
  1. Schaffung infrastruktureller Voraussetzungen (Gesamtkonzept für den Klimaschutz, Netzwerkbildung, etc.).
  2. Informations- und Beratungsaktivitäten für private Haushalte und Unternehmen.
  3. Förderung energieeffizienter Energieversorgung und erneuerbare Energien.
  4. CO2-Einsparung im Verkehrssektor.

 

Zu den konkreten Aufgaben der/des Klimaschutzmanagerin/Klimaschutzmanagers sollen insbesondere gehören:

 

  • Mitwirkung an der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes und Aufbau eines Klimaschutz-Controllings,
  • Fortschreibung der Energie- und CO2-Bilanz,
  • Vorbereitung, Umsetzung und Dokumentation einzelner Klimaschutzprojekte des erstellten Maßnahmenprogramms,
  • Auswahl und Beantragung einer "ausgewählten Klimaschutzmaßnahme",
  • Koordination der Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sowie des Gesamtprojektes,
  • Abstimmung der Aktivitäten des Kreises und der kreisangehörigen Kommunen,
  • Informations- und Vernetzungstätigkeiten sowie der Austausch mit potenziellen Projektpartnern und Akteuren
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Konkretisierung von politischen Beschlüssen
  • Aktivierung und Koordination von Förderanträgen,
  • Kampagnenplanung und Öffentlichkeitsarbeit,

Projektdokumentation Das Projekt hat eine Laufzeit vom 01.04.2014 bis zum 31.03.2017 und wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert. (Zuwendungsbescheid des Projektträgers Jülich, FKZ 03KS7615).

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