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Rubrikillustration Umwelt
Karte - Euskirchen

Altpapier

Ein durchschnittlicher Einwohner Deutschlands verbraucht über 200 kg Papier pro Jahr. Diese Menge macht deutlich, wie wichtig die getrennte Sammlung von Altpapier ist.

Sammlung und Verwertung

Umweltzeichen "Blauer Engel" Der "Blaue Engel" kennzeichnet u.a. Produkte aus Altpapier. Großbildansicht

Altpapier wird teils in Bündelsammlung, teils über blaue oder blau-gelbe Tonnen eingesammelt. Außerdem können Sie es - in haushaltsüblichen Mengen - kostenlos am AWZ Mechernich abgeben.

Papierfabriken, u.a. in Zülpich und Schleiden, verwerten das gesammelte Papier. Übrigens: Recycling funktioniert nur, wenn sich das Recycling-Produkt auch verkauft. Überstützen Sie deshalb das Papierrecycling, indem Sie Produkte aus Altpapier kaufen. Diese Produkte erkennen Sie an der Aufschrift "100% Recyclingpapier" oder am Blauen Engel (siehe Bild). Produkte mit der Kennzeichnung "holzfrei" sind in der Regel nicht aus Altpapier hergestellt.

Verpackungen von Tiefkühl-Lebensmitteln (z.B. Pizzakartons) sehen in der Regel nach reinen Kartonverpackungen aus, sind aber beschichtet. Diese Verpackungen geben Sie bitte nicht zum Altpapier, sondern in den gelben Sack oder die gelbe Tonne.

Recyclingpapier (Einkaufsführer)

Produkte aus Recyclingpapier schließen Kreisläufe, verbrauchen bei Ihrer Herstellung weniger Wasser und Energie und tragen zum Erhalt der (Ur-)Wälder unserer Welt bei. Und außerdem sind sie oft schwer zu finden.

Einen Einkaufsführer, den die Abfallberatung zusammen mit dem DHB für den Kreis Euskirchen zusammengestellt hat, und weitere Infos zum Recyclingpapier finden Sie hier (Hinweis: die Seite befindet sich noch im Aufbau.):

Beispiele für Altpapier (Sortierhilfe)

  • Briefumschläge
  • Kartons
  • Zeitschriften
  • Kalatoge
  • Briefe
  • Zeitungen
  • Schulhefte
  • Mehl- oder Zuckertüten
  • Müslikartons
  • Druckerpapier
  • Telefonbücher

Abfallvermeidung...

Papier ist im Vergleich zu anderen Materialien ein relativ umweltfreundliches Produkt. Aber der Verbrauch in Deutschland ist enorm hoch. Deshalb lohnt es sich auch beim Papier, über Vermeidung nachzudenken. Damit leisten Sie einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Hier einige Tipps: 

  • Im Zeitalter der elektronischen Medien können Sie jede Menge Papier einsparen - allerdings nur, wenn Sie nicht jede E-Mail ausdrucken. Und auch bei Dokumenten kann man sich fragen, ob es nicht bei dem einen oder anderen Text ausreicht, wenn er als Datei zur Verfügung steht.
  • Beidseitiges Kopieren und Ausdrucken spart eine Menge Papier.
  • Einseitig bedrucktes Papier können Sie als Schmierpapier oder für Testausdrucke nutzen. Oder geben Sie solche Seiten Ihren Kindern zum Malen.
  • Papiertaschentücher und -servietten können Sie durch entsprechende Produkte aus Stoff ersetzen.
  • Statt des schnell von der Rolle gerissenen (und ebenso schnell entsorgten) Küchenpapiers erfüllt oft auch ein simpler Lappen den gleichen Zweck.
  • Wiederverwendbare Geschenktüten sind fast in jedem Supermarkt erhältlich und sparen das Geschenkpapier.
  • Bestellen Sie Kataloge ab, wenn Sie sie nicht mehr benötigen.
  • Gegen unnötige Werbung hilft neben dem bekannten Aufkleber auf dem Briefkasten auch ein Eintrag in die "Robinson-Liste".  Wenn Sie sich eintragen, erhalten Siezumindest von den Unternehmen, die dem deutschen Direktmarketing-Verband angeschlossen sind, keien Werbung mehr. Das gilt übrigens auch für Fax-Werbung. Infos zur "Robinson-Liste" - und die Möglichkeit, sich direkt online einzutragen - finden Sie hier:



Infoboxen

Recyclingpapier...

Initiative 2000 plus

Hier finden Sie umfangreiche Infos rund um das umweltfreundliche Recyclingpapier.

Initiative pro Recyclingpapier

Gründe, Ressourcenverbrauchs-Rechner, Papierfinder - Unternehmen verschiedener Branchen stellen hier Interessantes zur Verfügung.

Ich hab's papiert!

Der Jugendwettbewerb zum Thema Papier

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Gegen unerwünschte Werbung: