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Rubrikillustration Umwelt
Karte - Euskirchen

Abfall-Infos für Betriebe

Betriebe müssen diverse abfallrechtliche Vorgaben einhalten. Hier finden Sie Hinweise zu den formalen Verfahren wie Entsorgungsnachweise etc.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist ein Entsorgungsnachweis erforderlich - das gilt auch dann, wenn die Abfälle verwertet werden.
  • Wo möglich, sind Abfälle zu vermeiden. Nicht vermeidbare Abfälle sind zu verwerten. Nur wo eine Verwertung technisch nicht möglich, oder wirtschaftlich unzumutbar ist oder die Beseitigung die umweltfreundlichere Maßnahme darstellt, müssen Abfälle beseitigt werden.
  • Ihre Verantwortlichkeit als Abfallerzeuger endet nicht mit der Übergabe der Abfälle an den Entsorger. Lassen Sie sich den weiteren Weg Ihrer Abfälle vom Entsorger aus belegen! (z.B. durch Übernahmescheine)
  • Für gefährliche Abfälle ist ein Entsorgungsregister zu führen. Das Register wird mit den üblichen Belegen (Entsorgungsnachweise, Begleitscheine, ggf. Lieferscheine, Übernahmescheine, Wiegescheine) geführt. Wer nicht nur Kleinmengen hat, die per Übernahmeschein entsorgt werden, muss sein Register elektronisch führen. 
  • Für die Nachweisführung bei der Entsorgung von gefährlichen Abfällen benötigen Sie als gewerblicher Abfallerzeuger eine Erzeugernummer, die auf allen Nachweisen aufgeführt werden muss. Die Erzeugernummer erhalten Sie beim Kreis Euskirchen.
  • Achten Sie bei der Sortierung von Abfällen darauf, dass alle Mitarbeiter über die richtige Sortierung informiert sind. Sortierbehälter sollten eindeutig gekennzeichnet sein.
  • Für den gewerblichen Transport oder die gewerbliche Vermittlung von Abfällen ist eine Genehmigung zu beantragen.
  • Die Verbrennung von Abfällen ist grundsätzlich nicht zulässig!

 

Das elektronische Abfallnachweisverfahren - NEU zum 1. April 2010!

Nachweise für gefährliche Abfälle sind seit dem 1. April 2010 elektronisch zu führen. Das betrifft:

  • Register (früher Nachweisbuch)
  • (Sammel-)Entsorgungsnachweise
  • Begleitscheine

Wenn Sie solche Dokumente führen, müssen Sie vom Papierformular auf das elektronische Verfahren umstellen. Erzeuger und Beförderer können bis Anfang 2011 noch auf die elektronische Signatur  - die digitale Version der Unterschrift - verzichten, sollen aber die Dokumente bereits elektronisch führen.

Das Bundesumweltministerium hat die wesentlichen Infos in einem Merkblatt, einem Flyer und ausführlicher in einem Leitfaden zusammengestellt. Alle drei Dokumente können Sie hier herunterladen:

Weitere Infos

Weitere Infos finden Sie unter den folgenden Links: