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Rubrikillustration Tourismus
Karte - Euskirchen

Fahrradfreundlicher Kreis? - Ziele und Gründe

Das Projekt "Fahrradfreundlicher Kreis" ist ein wesentlicher Bestandteil des Agenda21-Prozesses. Bereits bei den Vorbereitungen wurden Ziele und Gründe für das Projekt festgehalten.

Das Ziel

Radfahrergruppe in den Erftauen Foto: © Nordeifel Tourismus GmbH Großbildansicht

Unser Ziel ist es, den Kreis Euskirchen als Mittelgebirgsregion fahrradfreundlicher zu gestalten, um so die Attraktivität des Lebensraums zu erhöhen.

Die Gründe

  • Das Fahrrad ist ein ideales Verkehrs­mittel.
  • Radfahren ist leise, verbraucht keine fossile Energie und belastet die Umwelt nicht mit Schadstoffen.
  • Radfahren ist individuell und zeitlich flexibel möglich und eine kostengünstige Fortbewegungsmöglichkeit. In Kombination mit dem ÖPNV kann die Flexibilität noch um ein Vielfaches gesteigert werden.
  • Radfahren spart nicht nur Geld, sondern vor allem im innerstädtischen Verkehr oftmals auch Zeit. Weiterhin entfällt so teures Parken in Kernbereichen.
  • Mit der Erhöhung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehrsaufkommen reduziert sich die Zahl der Fahrten im motorisierten Individualverkehr. Dies macht sich besonders bei Kurzstreckenfahrten im innerstädtischen Bereich bemerkbar, hierdurch lässt sich eine Steigerung der Wohn- und Lebensqualität feststellen.
  • Regelmäßiges Radfahren steigert die Fitness und erhöht die Wiederstandskraft des Körpers. Menschen die 3-4 Stunden pro Woche Radfahren, sind deutlich weniger krank. Wobei es nicht von Bedeutung ist, ob jeden Tag eine oder am Wochenende 4 Stunden gefahren werden.

Radfahren stellt für das Tourismusgewerbe und den Einzelhandel einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Radfahren ist also eine umweltfreundliche Fortbewegungsmöglichkeit - und entspricht somit ganz der Zielsetzung der Lokalen Agenda 21. Um das Fahrradfahren auf dem inzwischen über 750 km umfassenden Radwegenetz im Kreis Euskirchen einfacher, bequemer und sicherer zu gestalten, wurde 1999 das Projekt "Fahrradfreundlicher Kreis Euskirchen" ins Leben gerufen.

Bundesweit nimmt der Fahrradverkehr seit über zwei Jahrzehnten in der kommunalen Verkehrsentwicklungsplanung eine Schlüsselstellung ein. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen hat die Radverkehrsförderung schon eine lange Tradition. Eine wesentliche Triebfeder dieser Entwicklung ist die "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen" (AGFS), die seit 1993 besteht. Die AGFS hat sich die Aufgabe gesetzt, innovative Ansätze in der Radverkehrsförderung zu entwickeln und zu erproben. Mittlerweile gehören der AGFS 75 Städte, Gemeinden und Kreise an.

Seit März 2002 ist der Kreis Euskirchen aktives Mitglied in der AGFS und konnte als Gebiet mit besonderen Eigenschaften - geringe Siedlungsdichte und Mittelgebirgscharakter - neue Akzente setzen.




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Hier finden Sie eine Übersicht über die Radrouten im Kreis.

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