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Rubrikillustration Tourismus
Karte - Euskirchen

Sonstige Sehenswürdigkeiten & Freizeittipps

Radioteleskop Effelsberg, Bad Münstereifel-Effelsberg

In Bad Münstereifel-Effelsberg wurde 1968 mit dem Bau des größten vollbewegliche Radioteleskop der Welt begonnen. Der Parabolreflektor hat einen Durchmesser von 100 m. Es ist nicht mit dem wesentlich kleinerem Radioteleskop auf dem Stockert in Bad Münstereifel-Eschweiler zu verwechseln. Das Teleskop befindet sich in einem trichterförmigen Tal, um die Radiomessungen des Weltalls nicht unnötig mit irdischen Störungen (Funkverkehr etc.) zu belasten.

Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie bietet Informationsvorträge, verbunden mit Film- bzw. Lichtbildervorführungen für Gruppen mit Voranmeldung an.

Die genaue Lage des Teleskops können Sie sich vom Radroutenplaner NRW (siehe Box oben rechts) im Stadtplan anzeigen lassen.

Radioteleskop Effelsberg
Bad Münstereifel-Effelsberg
Tel.: 02257/301101 - nur vormittags

Radioteleskop Stockert, Bad Münstereifel-Eschweiler

Das Radioteleskop Stockert wurde 1956 als erstes deutsche Radioteleskop eingeweiht und gilt als Vorläuferanlage zum Radioteleskop Effelsberg. Die vollbewegliche Parabolantenne mißt 25 m im Durchmesser und stammt aus dem Jahr 1957. Dieses weithin sichtbare Baudenkmal wurde ursprünglich für militärische und wissenschaftliche Forschungszwecke genutzt und ist heute im Besitz einer Audio-High-Tech-Firma.

Radioteleskop Stockert
Bad Münstereifel-Eschweiler

Westwall bei Hellenthal

Die Westwallanlagen, die in den Jahren 1938/39 errichtet worden sind, bestehen im Wesentlichen aus Bunkeranlagen und den Höckerlinien. Die Bunker wurden nach dem Ende des 2. Weltkrieges gesprengt. Die Höckerlinien, als Panzersperren errichtet, sind in vielen Bereichen der Gemeinde Hellenthal, insbesondere entlang der Grenze zum Königreich Belgien, zu sehen. Die alten Anlagen sind heute ein Naturparadies - viele seltene Tiere und Pflanzen haben sich hier angesiedelt.

Die Lage des Westwalls können Sie sich vom Radroutenplaner NRW (siehe Box oben rechts) im Stadtplan anzeigen lassen.

Pingenwanderpfad Kall

Pingen sind verlassene Erzgruben oder Schürfstellen, in denen Eisenerze, Bleierze oder andere Mineralien der Erde abgerungen wurden. Im Kaller Gemeindegebiet trifft man ca. 2000 dieser Pingen an.

Der Pingenwanderpfad Kall bietet auf 12 km Länge mit 21 Schautafeln durch Grafiken und informative Texte dem interessierten Wanderer Einblicke in den mittelalterlichen bis neuzeitlichen Eisensteinbergbau des Kaller Reviers.

Der Jakobsweg bei Euskirchen

Ein neuer Fernwanderweg für Jakobspilger von Magdeburg an der Elbe zu den Pyrenäen verknüpft die Eifel bald mit Polen und Frankreich. Jakobswege zum Grabe des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela gab es nicht nur in Spanien, sondern auch hierzulande.

Mit dem neuen überregionalen Jakobswegkonzept in Deutschland wurde ein neuer Anschlussweg zu der großen französischen Pilgerstraße von Vézelay hergestellt. Von Köln, der großen Verteilerstationen der Jakobspilger im Rheinland kommend führt der heutige Weg über Euskirchen, Bad Münstereifel, Blankenheim und Prüm nach Trier. Von dort gibt es mehrere Möglichkeiten, um den Weg nach Frankreich in Richtung Metz fortzusetzen.

Wer sich heute in Euskirchen auf Entdeckungsreise begibt, wird noch viele Spuren des Mittelalters entdecken. Schon von Weitem weist der markante Turm der im Kern noch romanischen Pfarrkirche St. Martin den von Weilerswist an der Erft entlang wandernden Pilgern von Weitem den Weg. Innen ist die Kirche mit gotischen Netzgewölben und einem frühgotischem Chor ausgestattet. Viele wertvolle Ausstattungsstücke entführen die heutigen Jakobspilger in die Welt des Mittelalters wie zum Beispiel ein Sakramentshäuschen, ein Taufbecken aus Namurer Blaustein 12. Jh. eine Pieta und eine Madonna, vermutlich von Tilmann Riemen¬schneider. In den Antwerpener Schnitzaltar ist im Unterbau eine alte Figur des hl. Jakobus eingelassen; ferner ist der Pilgerheilige als Mitglied der Hl. Sippe im Mittelfeld des Altars sowie in den Figuren des Obergaden dargestellt. In einer Urkunde von 1680 wird ein eigener Jakobusaltar erwähnt. In dem früheren Euskirchener Hospital haben sicher auch Jakobspilger übernachtet. Viele Pilger sind auch in dem nahen an der Frankfurt-Aacher-Krönungsstraße gelegenen Pilgerhospital des Klosters der Augustinerinnen "Marienstern" (Kloster Essig) untergekommen, wo 1439 die Gründung einer Jakobusbruderschaft nachgewiesen ist (Siegel im Diözesanarchiv in Köln).

Von Euskirchen führt der heutige mit dem Muschelsymbol ausgeschilderte Weg über Roitzheim durch den Wald hinauf zur Hardtburg. Die einsam im Wald gelegene Ruine gibt noch heute eine beeindruckende Vorstellung von der Wehrhaftigkeit der Eifelburgen im hohen Mittelalter. Dann geht es hinunter nach Kreuzweingarten, dessen Wallfahrtskirche auf der anderen Talseite für jeden Pilger ein "muss" ist. Seit frühester Zeit wurde hier eine größere Kreuzpartikel verehrt. Das nächste Tagesziel ist die mit Mauern umwehrte Stadt Bad Münstereifel. Hier beginnt am anderen Tag der mühsame Aufstieg in die Eifel, der die Pilger ins Schwitzen bringt. Aber vor den Lohn haben die Götter den Schweiß gesetzt, heißt ein Sprichwort. Welcher Lohn erwartet den Pilger? Seit Jahrtausenden haben die Menschen den Jakobsweg genutzt, um zu sich selbst zu finden und ihr eigenes Leben zu überdenken. Viele sind dabei fündig geworden. Der Weg von Euskirchen nach Santiago de Compostela ist weit und beträgt ca. 2500 km. In der Eifel braucht man nicht weit zu gehen, um den Jakobsweg zu finden. Vielerorts liegt er praktisch vor der eigenen Haustür. Die mittelalterliche Pilgerfahrt hat auch in der Nordeifel ihre Spuren hinterlassen und sie erfährt durch das Zusammenwachsen Europas in der heutigen Zeit wieder neuen Auftrieb.

Weitere interessante Details erfahren Sie von Walter Töpner in seinen Büchern "Wege der Jakobspilger" (Band 1 bis 3).

 

Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat, Mechernich-Firmenich

Auf dem Gelände einer ehemaligen Steinzeugfabrik in Mechernich-Firmenich finden Sie heute die "Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat". Sie versteht sich als multifunktionell nutzbarer Komplex für Unterhaltung, Kultur, Sport und Gastlichkeit.

Wenn Sie gerne schwimmen oder in die Sauna gehen, sollten Sie der "Eifel-Therme" einen Besuch abstatten. Sportlich geht es auch in der "Sportwelt Schäfer" zu, und daneben können Sie sich im "BigBowl" in gemütlicher Runde im Bowling versuchen.

Im alten Fabrikgebäude finden Sie außerdem Handwerksbetriebe, Shops und Ateliers.

Historischer Ortskern Kommern

Kommern blieb in seiner Geschichte von Stadtbränden und Kriegszerstörungen verschont. Das Ortsbild und die Struktur behielten auf diese Weise ihre teilweise bis zu 400 Jahre alte charakteristische Form. Somit blieb Kommern eines der schönsten und abwechslungsreichsten Fachwerkdörfer des Rheinlandes, ein Kleinod am Rande des Nationalparks Eifel.

Ganz in der Nähe befinden sich das Freilichtmuseum Kommern, der Hochwildpark Rheinland, die Erlebniswelt Eifeltor sowie die "Kultur-und Freizeitfabrik" Zikkurat.

Es finden regelmäßig Führungen durch den historischen Ortskern statt. Weitere Infos dazu finden Sie unter:




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Wo genau ist das?

Ausflugsziele in Karte zeigen

Nicht nur Radfahrer können sich im "Radroutenplaner NRW" eine Karte mit der genauen Lage einiger Ausflugsziele (zoombar) ansehen. Die Ziele werden aus einer Liste für die Region Aachen/Eifel ausgewählt.

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