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Rubrikillustration Bürgerservice
Karte - Euskirchen

Blauzungenkrankheit

Krankheitsüberträger

Gnitzen, 1-2 mm groß, mehr oder weniger flugunfähig, können aber über weite Strecken verwehen. Deshalb werden um jeden Ausbruch Schutzzonen mit 150 km Durchmesser gelegt.

Das Virus hat sich insbesondere in Belgien, Holland, Frankreich und Deutschland, hier insbesondere in NRW ausgebreitet. Die Herkunft ist nach wie vor unklar. Der mittlerweile identifizierte Subtyp 8 des Bluetongue-Virus (BTV) kam bis jetzt nur in Südwestafrika (Namibia) und in Indien vor.

Krankheitssymptome nur bei Wiederkäuern

Der Angriffspunkt der Gnitzen ist der Zwischenklauenspalt und der Maulbereich, deshalb erste Symptome bei Rind und Schaf Lahmheit, Steifigkeit, gekrümmter Rücken.

Schafe:

  • geschwollener Kopf
  • gerötete Nasen- und Maulschleimhaut
  • starkes Speicheln
  • geschwollene, seltener bläulich verfärbte Zunge
  • häufiges Liegen
  • Kurzatmigkeit
  • vermutlich starke Schmerzen in Maul und an den Klauen
  • vereinzelte Todesfälle.

Rind:

  • gerötete Augen
  • Hautveränderungen und Verschorfungen an Maul und Nase
  • gerötete Nasenschleimhaut, später eitriger Ausfluss, auch am Auge
  • Zitzenrötungen, später schwarz-blau verfärbt mit abfallenden Hautpartien
  • anscheinend nicht sehr schmerzhaft da auch solche Tiere problemlos gemolken werden können