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Karte - Euskirchen

Aktuelle Infos des Büros für Lernpartnerschaften

Clara-Fey-Gymnasium gewinnt dritten Lernpartner

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung | Foto: © CFG Schleiden Großbildansicht

Das Bischöfliche Clara-Fey-Gymnasium Schleiden und die Peter Greven GmbH & Co. KG haben sich im Rahmen der Initiative KURS (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) zur Zusammenarbeit entschlossen. Es ist die 47. Lernpartnerschaft dieser Art im Kreis Euskirchen - und bereits die dritte Zusam-menarbeit des Clara-Fey-Gymnasiums mit einem Unternehmen aus der regionalen Wirtschaft. Die jüngste Kooperation führe dazu, das  Bildungsangebot der Schule in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern zu verstärken. "Das hilft, Berührungsängste abzubauen und Talenten bessere Chancen zu eröffnen", sagt Schulleiter Helmut Schuster.

Für sein besonderes unterrichtliches Engagement in den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwis-senschaften und Technik (MINT) soll das Gymnasium im Februar bei der Bildungsmesse "didacta" in Köln als "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet werden.

Die Zusammenarbeit mit der Unternehmensgruppe Peter Greven solle den Jugendlichen eine praxisnahe Berufsorientierung ermöglichen und aufzeigen, dass international agierende Arbeitgeber auch im eigenen Umfeld zu finden seien, sagt Geschäftslei-tungsmitglied Werner Heiliger. "Lernpartnerschaften gewähren Schülern authentische Einblicke in die Arbeitswelt und bieten Betrieben den Dialog mit potenziellen Nachwuchskräften", ergänzt Heinz Gehlen, Geschäftsführer der an der KURS-Initiative beteiligten Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen.

Städtische Realschule Schleiden und Debeka-Geschäftsstelle in Euskirchen sind jetzt KURS-Partner

von links nach rechts: RSDin Marianne Spille, Bezirksregierung Köln, Birgit Barrelmeyer, Schulleiterin, Dirk Bock, Geschäftsstellenleiter Debeka Euskirchen,Landrat Günter Rosenke von links nach rechts: RSDin Marianne Spille, Bezirksregierung Köln, Birgit Barrelmeyer, Schulleiterin, Dirk Bock, Geschäftsstellenleiter Debeka Euskirchen,Landrat Günter Rosenke | Foto: © A. Rohde Großbildansicht

Die Städtische Realschule Schleiden und die Debeka-Geschäftsstelle in Euskirchen haben sich zur Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative KURS (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) entschlossen. Mit der Versicherung habe die Realschule einen Lernpartner gewonnen, der das breitgefächerte Konzept zur vertieften Berufswahlorientierung auf ideale Weise bereichere, so Schulleiterin Birgit Barrelmeyer.

Informationen zu Sozialversicherungen, Schulungen zur gesunden Lebensführung und besonders die individuelle Unterstützung bei der Berufswahlorientierung seien wesentliche Bausteine einer erfolgreichen Kooperation, die bereits seit einigen Jahren bestehe. "Als größter Ausbilder in der Versicherungsbranche fühlen wir uns dazu verpflichtet, jungen Menschen berufliche Chancen und Möglichkeiten aufzuzeigen", sagte Dirk Bock, Leiter der Debeka-Geschäftsstelle in Euskirchen.

Landrat Günter Rosenke, Schirmherr der Initiative KURS im Kreis Euskirchen, lobte das Engagement, mit dem Schule und Unternehmen "wichtige Themen der Gesundheitserziehung und sozialen Sicherung zum Unterrichtsgegenstand machen". Die Versicherung zeige, dass die soziale Verantwortung ein gelebtes Unternehmensprinzip darstellt. Schleidens Bürgermeister Udo Meister betonte, dass Betriebe und Einrichtungen in der Region allgemein in hohem Maße bereit seien, Jugendliche in der wichtigen Phase der Berufsfindung zu begleiten. Auf diese Weise erhielten Schüler authentische Einblicke in Wirtschafts- und Versorgungsstrukturen. Thomas Rellecke, Schulrat für den Kreis Euskirchen, sieht im frühen Kontakt junger Menschen zu Unternehmen "eine Chance, Erwartungen und Erfordernisse zu kommunizieren, um realistische und langfristig tragfähige Berufsperspektiven zu entwickeln". Bewerbungstrainings und die Teilnahme an professionellen Auswahlverfahren der Debeka würden den Schülern dabei helfen, ihre beruflichen Pläne zu verwirklichen.

"KURS ist ein dauerhaft erfolgreiches Modell für die Zusammen-arbeit von Schulen und Unternehmen", betonte Gisbert Kurlfinke von der IHK Aachen. Dies beweise nicht nur die steigende Zahl, sondern auch die Nachhaltigkeit der Lernpartnerschaften im Kreis Euskirchen.

KURS ist eine Initiative der IHK Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer Köln und der Bezirksregierung. Sie hat das Ziel, Wirtschaft und Arbeitswelt ins Klassenzimmer zu bringen und die Schüler besser auf das Berufsleben vorzubereiten. Elf bei den Schulämtern im Regierungsbezirk Köln angesiedelte Basisbüros unterstützen Schulen und Unternehmen bei der Entwicklung von Lernpartnerschaften. Weitere Informationen zu KURS sind unter www.kurs-koeln.de zu finden.

Realschüler lernen von Papierherstellern und Metallbauern

Ratifizierung der 44. + 45. Lernpartnerschaft Ratifizierung der 44. + 45. Lernpartnerschaft | Foto: © J. Schuba Großbildansicht

Für die Karl-von-Lutzenberger-Realschule Zülpich bekommen Papier und Metall künftig eine besondere Bedeutung. Die offizielle Zusammenarbeit mit der Smurfit Kappa Zülpich Papier GmbH und der Ferdinand Zimmermann GmbH markiert die 44. und 45. Lern-partnerschaft im Kreis Euskirchen unter dem Dach der Initiative KURS (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen).

"Zwei renommierte Zülpicher Betriebe werden unser Bildungsangebot enorm bereichern", sagt Schulleiter Johannes Schuba. Konkret bedeutet das: Die Realschüler sollen von Berufsfelderkundungen, Bewerbungstrainings, einer speziellen Mathematik-AG oder dem Bau von Metallobjekten im Technikunterricht profitieren.

"Zur unternehmerischen Verantwortung gehört auch, junge Menschen bei der Entwicklung ihrer beruflichen Perspektive zu unterstützen", sagt Christian Ludwig, Geschäftsführer der Smurfit Kappa Zülpich Papier GmbH. Auch Martin Habrich von der Ferdinand Zimmermann GmbH, sieht die Möglichkeit, Schülern interessante Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten näherzubringen.

In mehreren Projekten konnten die Schüler bereits den Beruf des Metallbauers kennenlernen. "Von lebendigen Lernpartnerschaften profitieren neben den Schulen auch die Unternehmen, die vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels früh die Nähe zu potenziellen Auszubildenden suchen", sagt Heinz Gehlen, Geschäftsführer der an der KURS-Initiative beteiligten Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen.

Landrat Günter Rosenke, KURS-Schirmherr im Kreis Euskirchen, lobte erneut das Engagement, mit dem Schulen und Betriebe zusammenwirken. Die Lernpartnerschaft sei ein gutes Instrument, Schülern an außerschulischen Lernorten authentische Einblicke in Arbeits- und Wirtschaftsstrukturen zu geben. Der frühe Kontakt junger Menschen zu Unternehmen und Einrichtungen der Heimatregion sei außerdem ein wichtiger Beitrag, den demografischen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen, ergänzt Zülpichs Bürgermeister Albert Bergmann. KURS ist eine Initiative der IHK Aachen, den IHKs Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer Köln und der Be-zirksregierung. Sie hat das Ziel, Wirtschaft und Arbeitswelt ins Klassenzimmer zu bringen und die Schüler damit besser auf das Berufsleben vorzubereiten. Elf sogenannte Basisbüros, die bei den elf Schulämtern im Regierungsbezirk Köln angesiedelt sind, unterstützen interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwicklung dauerhafter Lernpartnerschaften. Weitere Informationen zu KURS und den bestehenden Partnerschaften sind im Internet unter www.kurs-koeln.de zu finden.

KURS wächst weiter

Seit 2003 kooperieren Unternehmen des Kreises Euskirchen mit Schulen aller Schulformen auf der Plattform der KURS-Intitiative. Die Zahl der Lernpartnerschaften ist auf heute 39 angewachsen, davon arbeiten einige schon seit vielen Jahren zusammen, andere befinden sich im Prozess des Kooperationsaufbaus. So blickt z.B. die Lernpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Marienschule, der Max-Ernst-Schule und der AOK Rheinland/Hamburg bereits auf eine zehnjährige enge Zusammenarbeit zurück.



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Jülicher Ring 32
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E-Mail: alexa.rohde@kreis-euskirchen.de

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Alexa Rohde