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Rubrikillustration Bürgerservice
Karte - Euskirchen

Aktuelles und Informationen aus dem Regionalen Bildungsnetzwerk

Das Duale Studium - Ein Film der Wirtschaftsförderung im Kreis Euskirchen


Eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis - das ist das besondere Plus des dualen Studiums. Hochschulen in der Region und Unternehmen im Kreis Euskirchen bieten die Kombination von Ausbildung und Studium - kammergeprüfter Berufsabschluss und Bachelor - in zahlreichen Berufen an. Ein Film zum Thema "Duales Studium - wie geht das?" wurde in der Marienschule Euskirchen gedreht.


 

Das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrum zieht um!


Ab 12.09.2018 finden Sie das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) in der Georgstr. 1 in Euskirchen (Navi: Georgstr. 4). Post senden Sie bitte weiterhin an die Adresse der Kreisverwaltung

sechs Samstage - sechs Handwerksberufe

Foto: © KoBIZ Großbildansicht

Das Berufsbildungszentrum Euskirchen (BZE) bietet Schülerinnen und Schülern (Jahrgangsstufen 9 und 10 oder älter) die Möglichkeit, ab dem 22.09.2018 an insgesamt sechs Samstagen einen Handwerksberuf kennen zu lernen. Sie werden dabei von erfahrenen Handwerksmeistern der jeweiligen Innungen betreut. Dabei steht das praktische Arbeiten im Vordergrund.

Die Schüler*innen lernen Handwerkstechniken kennen, arbeiten aber auch mit High-Tech-Maschinen, die heute im Handwerk an vielen Stellen eingesetzt werden.

Die Schüler*innen können entweder das Gesamtpaket (alle sechs Samstage) oder nur einzelne Samstage buchen.

Mit der Anmeldung sollte nicht zu lange gewartet werden, es gibt nur eine kleine Anzahl von Plätzen (max. 15 pro Samstag).

9. Ausbildungs- und Studienbörse 2018

Am 15. September 2018 haben Schülerinnen aller Schulformen ab Jahrgang 9 wieder die Gelegenheit, sich bei mehr als 100 Ausstellerinnen über Berufsbilder und Studiengänge in der Region zu informieren. Die Schulen des Südkreises werden gebeten, die Ausbildungs- und Studienbörse in der Zeit von 9:00 bis 11:00 Uhr zu besuchen, die des Nordkreises ab 11:00 Uhr. Es wird empfohlen, diese Zeiten zu nutzen, damit Gespräche an den Informationsständen auch stattfinden können. Für neugzugewanderte Jugendliche und weitere BesucherInnen steht ein Übersetzungshelferpool zur Verfügung, der bei dem Börsenbesuch unterstützt. Die ÜbersetzungshelferInnen finden Sie am Stand des KoBIZ im Technologiezentrum.

Schülerwettbewerb "GoIng & GoJob": Schüler des Clara-Fey-Schule und Fraunhofer INT belegen 1. Platz

Team Katasteramt Kreis Euskirchen | Foto: © E.-M. Berners Großbildansicht

Das Herz klopfte bis zum Hals, die Hände waren verschwitzt und die Sprechzettel in den Händen der Jugendlichen wurden im Laufe ihrer zehn minütigen Präsentation immer kleiner.

Eine Woche lang konnten die Schüler*innen in kleinen gemischten Gruppen eine reale Aufgabe in einem Unternehmen aus der Region bearbeiten und ihre Lösungsvorschläge im Anschluss einer Jury präsentieren. Organisiert wurde der Wettbewerb vom zdi-Zentrum ANTalive.

Mit dabei waren das Fraunhofer Institut Euskirchen und das Katasteramt des Kreises Euskirchen, die Firmen Aluminium Féron, ATCOAT, Seybold und das Krankenhaus aus Düren sowie der Bau- und Liegenschaftsbetrieb und die Firma Imagedruck in Aachen.

Gut vorbereitet mit Computerpräsentationen und ausgestattet mit Modellen, Plakaten und firmeneigenen T-Shirts stellten sich die acht Schülerteams dieser Herausforderung und präsentierten einer rund 60-köpfigen Jury ihre Arbeitsergebnisse. Das Publikum erhielt Einblicke in die Schmerztherapien oder wurde mit komplexen chemischen Formeln und Analysen konfrontiert. In einem städtebaulichen Projekt auf dem Campusgelände der RWTH Aachen und im Rahmen der Planung einer Biogasanlage der Firma Seybold wurde räumliches Denken visualisiert. Ein weiteres Schülerinnenteam setzte sich nicht nur mit der kreativen Planung eines Firmenevents auseinander sondern versuchte auch das Thema Tradition und Zukunft mit einem vorgegebenen Budget zu vereinen.

Im Kreishaus Euskirchen analysierten Schüler*innen eine Woche lang die unterschiedlichen Formen und Standorte der Regenerativen Energien in der Region.

Die Gewinner des diesjährigen Schülerwettbewerbs "GoIng & GoJob" hatten eine Woche lang im Fraunhofer-Institut in Euskirchen geforscht. Das Team überzeugte am Ende die Jury vor allem mit seiner kreativen und sehr humorvollen Präsentation. In ihrem Rollenspiel erläuterten die vier Schüler die wissenschaftliche Arbeit eines Managementteams zur Einführung von zukunftsweisenden Robotern in die Gesellschaft. Wer braucht sie in Zukunft nicht, die Pflegeroboter, die Haushaltsroboter, und wie überzeugt man den Entscheidungsträger, das notwendige Geld zu investieren? Noah Schmuck und Andreas Poschen von der Clara-Fey-Schule in Schleiden sowie Max Weichardt und Khaled Ibrahim vom Wirteltor-Gymnasium in Düren konnten die Anerkennung der gegnerischen Teams und die Mehrzahl der Jury-Stimmen für sich gewinnen.

Wie jedes Jahr sorgte auch diesmal wieder das zdi-Zentrum ANTalive dafür, dass jeder Schüler*in mit einem gut gefüllten Rucksack voller Sponsorenartikel und vielen positiven Erfahrungen nach Hause fahren konnte. Die Planungen für das nächste Jahr laufen schon und weitere Unternehmen, die sich an diesem Wettbewerb mit spannenden Aufgaben beteiligen wollen, sind herzlich Willkommen. Weitere Informationen erhalten Sie über www.antalive.de. (Pressemeldung: ANTalive e.V., E. Stollenwerk)

Gewinner*innen 2018 | Foto: © E.-M. Berners Großbildansicht

Duales Studium: 250 Schülerinnen und Schüler ließen sich von Hochschulen und Unternehmen zu ihren Karrierechancen beraten

Die RWTH Aachen informierte über den dualen Studiengang "Angewandte Mathematik und Informatik" | Foto: © C. Gladow, Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen Großbildansicht

Mehr als 250 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Kreis Euskirchen nahmen auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit wahr, sich in einer Veranstaltung im Euskirchener Gymnasium Marienschule über die Chancen zu informieren, die ihnen ein duales Studium bietet: Praxisnahe Ausbildung im Unternehmen wird mit einem an den Erfordernissen der Wirtschaft ausgerichteten Bachelorstudium kombiniert.

Im Anschluss an kurze Vorträge stellten acht Hochschulen (Fachhochschule Aachen, Europäische Fachhochschule Rhein/Erft, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter, RWTH Aachen, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Rheinische Fachhochschule Köln sowie Internationale Hochschule Bad Honnef/Bonn), die Kreissparkasse Euskirchen, die Karriereberatung der Bundeswehr, die Finanzverwaltung NRW, die Kreisverwaltung Euskirchen, die Kreispolizeibehörde sowie Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen an Informationsständen ihre dualen Studiengänge und Ausbildungen vor.

Besonders großes Interesse besteht bei Schülerinnen und Schülern derzeit an einer Kombination der Ausbildung zum Mathematisch-technischen Softwareentwickler mit dem dualen Studiengang "Angewandte Mathematik und Informatik". Am Informationsstand der RWTH Aachen wurden Interessenten ausführlich über dieses Ausbildungsmodell informiert.

Das in Weilerswist ansässige Unternehmen dm-drogerie markt Verteilzentrum GmbH & Co. KG hatbereits positive Erfahrungen mit dem dualen Studium gesammelt. Zur Veranstaltung hatten sie ihre Studierenden mitgebracht, die den Schülerinnen und Schülern von ihren Erfahrungen berichteten und viele gute Tipps parat hatten.

Eingeladen hatten die Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung und das Regionale Bildungsbüro/KoBIZ des Kreises Euskirchen, die Fachhochschule Aachen sowie die Agentur für Arbeit Brühl/ Euskirchen.

Unternehmen, die ihren Auszubildenden in nächster Zeit die Möglichkeit eines dualen Studiums anbieten und hierzu die Beratung einer passenden Hochschule in Anspruch nehmen wollen, können sich an die Kreiswirtschaftsförderung, Herr Gladow, Telefon: 02251/ 15370, E-Mail: christof.gladow@kreis-euskirchen.de, wenden. Hier vermittelt man gerne persönliche Kontakte.

Seriensieger in Sachen Berufsvorbereitung

Die Schülerband der Hans-Verbeek-Schule sorgte für Stimmung im Kreishaus und versetzte die Gäste in den Aktivmodus. | Foto: © W. Andres Großbildansicht

Vier Schulen aus dem Kreis Euskirchen sind für ihre exzellente Arbeit im Bereich Berufs- und Studienorientierung bereits zum dritten Mal mit dem "Berufswahl-SIEGEL" ausgezeichnet worden: Hans-Verbeek-Schule, Irena-Sendler-Schule, Clara-Fey-Schule und Gesamtschule Weilerswist.

Das gibt es auch nicht alle Tage im Sitzungssaal des Kreishauses: Die Gäste jubelten, hüpften und klatschten, dass es eine wahre Freude war. "Schuld" war die Schülerband der Euskirchener Hans-Verbeek-Schule, die das Publikum mit flotten Rhythmen in den Aktivmodus versetzte und gute Laune verbreitete. Dafür gab es auch allen Grund: Gleich vier Schulen aus dem Kreis Euskirchen wurden mit dem "Berufswahl-SIEGEL" ausgezeichnet. Für die Clara-Fey-Schule aus Schleiden, die Gesamtschule Weilerswist, die Irena-Sendler-Schule und die Hans-Verbeek-Schule (beide Euskirchen) war der Termin im Kreishaus keine Premiere. Alle vier Schulen sind "Seriensieger", wie Landrat Günter Rosenke sagte. Die Schulen erhalten den Preis nämlich zum dritten Mal. "Einmal das Berufswahlsiegel zu bekommen, ist schon mit einer Menge Arbeit und Engagement verbunden. Das Ganze dann aber noch zweimal zu wiederholen, zeigt, welch hervorragende Arbeit an diesen Schulen geleistet wird. Seriensieger wird man nicht mal so nebenbei", so Rosenke.

Das Berufswahlsiegel ist eine Auszeichnung, die Schulen von einer unabhängigen Jury zuerkannt wird, wenn sie ihre Schülerinnen und Schüler "in vorbildlicher Weise" auf die Arbeitswelt vorbereiten und ihnen den Übergang ins Studium oder in die Berufswelt erleichtern. "Das ist die Königsdisziplin der Schulen", formulierte Landrat Rosenke. Und in dieser Disziplin leisteten die vier Schulen seit Jahren hervorragende Arbeit. Das bestätigte auch Saskia Dieke von "kölnmetall" für den Lenkungskreis Berufswahl-SIEGEL im Rheinland: "Ich war überrascht, was sich die Schulen alles haben einfallen lassen. Die Wiederholungstäter haben es geschafft, das hohe Niveau zu halten und sogar noch etwas draufzupacken." Schulrat Thomas Rellecke schlug in die gleiche Kerbe: "Alle vier haben die Herausforderung gemeistert. Das verdient großen Respekt und Anerkennung." LehrerInnen und SchülerInnen vernahmen es mit sichtlicher Freude, bevor die Schülerband der Hans-Verbeek-Schule den schwungvollen musikalischen Schlussakkord setzte.

Im Schuljahr 2010/11 hat das Regionale Bildungsbüro das Berufswahl-SIEGEL für den Kreis Euskirchen erstmals ausgeschrieben. Bewerben konnten sich auch diesmal alle allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufe I und II. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern unterschiedlichster regionaler Institutionen aus Bildung, Wirtschaft und Politik, um einen möglichst breiten Blick auf die Studien- und Berufsorientierung richten zu können.

Auch im kommenden Schuljahr bietet das Regionale Bildungsbüro wieder allen Schulen der SI/SII die Möglichkeit, sich an dem Bewerbungsprozess zu beteiligen.

Rückfragen richten Sie bitte an: Bettina Ismar, Tel. 02251/15122 oder per Mail an bettina.ismar@kreis-Euskirchen.de

Schülerinnen, Jurymitglieder und LaudatorInnen | Foto: © W. Andres Großbildansicht

Auftaktveranstaltung "Verrückt? - na und!"

Foto: © H. Vodegel Großbildansicht

Psychische Erkrankungen beginnen oft schon im Jugendalter. Doch häufig vergehen mehrere Jahre, bis Betroffene Hilfe suchen. Die größte Hürde für sie ist die Angst, stigmatisiert zu werden. Mit dem Präventionsprojet "Verrückt? - Na und!" in Schule wird diese Zeitspanne verkürzt. Die aus fachlichen und persönlichen Experten bestehenden Tandems machen seelische Krisen besprechbar.

Details zur Umsetzung des Projektes im Kreis Euskirchen erfuhren siebzig Fachleute aus Schule, Jugendhilfe, Jobcenter und Gesundheitsförderung. "Verrückt? - Na und!" richtet sich an SchülerInnen ab Jahrgang 8 aller Schulformen.

Parallel zur Auftaktveranstaltung - organisiert und moderiert in Kooperation Abteilung Gesundheit und Regionales Bildungsbüro - nahmen neun SchülersprecherInnen an einem Schnupperworkshop "Verrückt? - Na und!" unter der Leitung von Schulsozialarbeiterin Susanne Hansen und Expertin Jenny Unger teil.

Dr. Martin Hellmann referierte zum Thema "Prävention - seelische Krisen bei Jugendlichen" und stellte hier u.a. die "Arbeitgeber" für Kinder- und Jugendpsychiater und Therapeuten vor: schulische Überforderung, Cybermobbing, Ahnungslosigkeit in der Gesellschaft sowie eine steigende Tendenz zur Dramatisierung. Einer der wichtigsten Präventionsfaktoren ist lt. Dr. Hellmann eine gute Schulgemeinschaft, in der Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen in gegenseitiger Wertschätzung miteinander kommunizieren und agieren.

Jörg Zerche, von der Abteilung Gesundheit der Kreisverwaltung und Projektkoordinator von "Verrückt? - Na und!", stellte die Umsetzung im Kreis Euskirchen vor: 13 persönliche und 12 fachliche ExpertInnen konnten gewonnen und geschult werden, um für das Projekt aktiv zu werden.

Folgende Schulen haben bereits ihren SchülerInnen die Gelegenheit geboten, sich mit dem Thema seelische Erkrankungen auseinanderzusetzen: Emil-Fischer-Gymnasium, Franken-Gymnasium Zülpich, Gesamtschule Euskirchen, Gymnasium Marienschule, Kaplan Kellermann Realschule Euskirchen, Städtische Realschule Bad Münstereifel und Thomas-Esser-Berufskolleg.

In der abschließenden Talkrunde mit zwei SchülerInnen des Gymnasiums Marienschule, der Schulsozialarbeiterin des Thomas-Esser-Berufskollegs, der fachlichen Expertin Pamela Beck, Haus Sonne und des persönlichen Experten Helmut Reich wurde der Mehrwert des Projektes für alle Beteiligten sehr deutlich. So stellten die Schülerin Victoria Houben und ihr Mitschüler Lukas Lentes sehr eindrucksvoll dar, wie Miteinander, Vertrauen und Offenheit anhand des Projektes im Rahmen des Pädagogikkurses an Dynamik gewonnen haben. Monika Lauer, Schulsozialarbeiterin am Thomas-Esser-Berufskolleg stellte nach der Projektdurchführung fest, dass die SchülerInnen sich vermehrt vertrauensvoll an sie wenden, um ihre Probleme zu besprechen. Das Expertentandem hob seine Motivation hervor: frühe Prävention beseitigt das Stigma, das auf psychischen Krankheiten lastet, schafft ein Klima, in dem diese besprechbar sind und öffnet bei den SchülerInnen den Blick für das Anderssein.

"Verrückt? - Na und!" ist ein Projekt des Vereins Irrsinnig Menschlich e.V., der 2000 in Leipzig gegründet wurde. Projektförderer in NRW sind die Barmer Ersatzkasse und die Rentenversicherung Rheinland.

Schulen, die an "Verrückt? - Na und!" interessiert sind, wenden sich bitte an:

Jörg Zerche, Tel. 02251/15-478 oder per Mail: joerg.zerche@kreis-euskirchen.de

Foto: © H. Vodegel Großbildansicht

"Neue Vielfalt im Kreis Euskirchen - in Bildung, Verwaltung, Gesellschaft!"

Anmeldung Anmeldung | Foto: © S. Vanselow, Kreis Euskirchen Großbildansicht

5. Bildungskonferenz im Regionalen Bildungsnetzwerk Kreis Euskirchen: Seit 2015 richten sich die Aufgaben der drei Handlungsfelder Regionales Bildungsbüro, Kommunales Integrationszentrum und Kommunale Koordinierungsstelle KAoA im KoBIZ zunehmend auch auf die Unterstützung erfolgreicher Bildungsbiographien von Neuzugewanderten aus. Doch nicht nur im Bildungsbereich, sondern in unserer gesamten Gesellschaft sind Veränderungen erfolgt, die zu einer gelingenden Integration beitragen. Oft steht hier die Frage der Haltung gegenüber Veränderungen und das Thema "Interkulturelle Öffnung" im Fokus.

Am 9. Oktober 2017 trafen sich 72 Interessierte aus Bildung, Verwaltung und Gesellschaft, um mit externen Referenten sowie Mitarbeitenden des KoBIZ in den Austausch zum Thema "Neue Vielfalt" zu treten. Auch im Kreis Euskirchen suchen geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene Schutz und eine Perspektive. Der Frage nach der Haltung diesen neuen MitbürgerInnen gegenüber wurde an diesem Nachmittag nachgegangen. Schlagworte wie Transparenz, dynamisches Kulturverständnis, Wertschätzung der Vielfalt, Erhöhung der Integrationskompetenz in einer modernen Verwaltung, Förderung der Muttersprache, Qualitätsentwicklung in schulischen Übergängen, interkulturelle Elternarbeit im Übergang Schule-Beruf, aber auch die Erkenntnis, dass Sport, Kunst und Kultur als Erfolgsfaktoren für gelingende Integration gelten, sind Erkenntnisse aus der Konferenz. Diese fließen in die künftige Projektentwicklung im KoBIZ ein. Die Vorträge finden Sie im Download-Bereich.

Trommelgruppe Kalimba unter der Leitung von Reiner Klein Trommelgruppe Kalimba unter der Leitung von Reiner Klein | Foto: © S. Vanselow, Kreis Euskirchen Großbildansicht

ANTalive-Wettbewerbsergebnis Schuljahr 2016/17

Das Wettbewerbsergebnis "Film ab - Schule meets KoBIZ" sehen Sie hier:

 

Arbeitskreis Ausbildung - Beruf - Chancengleichheit

Arbeitssitzung beim Internationalen Bund Arbeitssitzung beim Internationalen Bund | Foto: © S. Dübgen, ib Großbildansicht
Seit 2012 beteiligt sich das Regionale Bildungsbüro aktiv an den Sitzungen des Arbeitskreises Ausbildung - Beruf - Chancengleichheit, initiiert von der Beauftragten für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit Brühl/Euskirchen. In diesen Sitzungen, die in der Regel zweimal pro Jahr stattfinden, tauschen sich folgende weiter Mitglieder über aktuelle Projekte, Angebote, Veranstaltungen aus: Berufsbildungszentrum, Dekra Akademie, Internationaler Bund, VHS und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen, Frauenbildungshaus Zülpich, DHB, Regionalagentur Aachen, DGB Süd Aachen sowie Gleichstellungsbeauftragte Kreis und Kommunen. Im Downloadbereich finden Sie die Protokolle der letzten beiden Sitzungen. Zukünftig werden diese immer aktualisiert.

4. Bildungskonferenz: "Nicht über Netzwerk sprechen, sondern aktiv netzwerken!"

Akteure im Bildungsnetzwerk Akteure im Bildungsnetzwerk | Foto: © D. Berens Großbildansicht

Die Tätigkeiten in der neuen Organisationseinheit KoBIZ machen verstärkt eine gute Vernetzung aller (Bildungs-)Akteure im Kreis Euskirchen notwendig. Die Ergebnisse der Evaluation des Regionalen Bildungsnetzwerkes in 2014 haben zudem gezeigt, dass nicht alle Akteure im Kreis Euskirchen um die einzelnen Aufgabengebiete im KoBIZ/Regionalen Bildungsbüro wissen. Aus diesem Grund stand im Fokus der diesjährigen Bildungskonferenz das Thema "Erfolgreich Netzwerken im Kreis Euskirchen".

Ziele der Bildungskonferenz 2015 sollen die Verbesserung der Netzwerkarbeit, die Transparenzschaffung und die Vermeidung von Doppelstrukturen sein.

In seinem Inputvortrag zum Thema stellte Prof. Dr. Jörg Fischer von der Fachhochschule Erfurt Gelingensbedingungen für funktionierende Netzwerke dar: Netzwerken kann nur dann gelingen, wenn Verantwortlichkeiten klar geklärt sind, das Netzwerk professionell moderiert und strukturiert wird. Gemeinsame Ziele und Leitbilder, festgehalten z.B. in Kooperationsvereinbarungen und basierend auf Vertrauen fördern nach Prof. Dr. Fischer die Entwicklung vom Kommunikations- zum Koproduktionsnetzwerk.

Wenn Netzwerke als Teil professioneller und institutioneller Alltagskultur von allen Netzwerkpartnern gesehen und gelebt werden, werden Doppelstrukturen vermieden und Ressourcen bei allen Beteiligten bedarfs- und themenorientiert genutzt.

Wie gut funktionierende interne und externe Netzwerke im KoBIZ aktuell funktionieren, das präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KoBIZ im Rahmen einer von Schülerinnen und Schülern geführten Themenreise.

Gelingensbedingungen im Hinblick auf Schnittstellenmanagement herzustellen wird gemeinsamer Auftrag der (Bildungs-) Akteure im Kreis Euskirchen sein.

Themenreise im Bildungsnetzwerk Themenreise im Bildungsnetzwerk | Foto: © D. Berens Großbildansicht

Hilfe für Berufsanfänger von Dr. Azubi

Um den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern, bietet die DGB-Jugend ab sofort den Online-Beratungsservice "Dr. Azubi" an. Auszubildende finden hier alles, was sie über ihre Rechte und Pflichten in der Ausbildung wissen müssen. Jugendliche können sich schnell und anonym online an Dr. Azubi wenden und erhalten sehr zeitnah Antworten auf ihre Fragen.