Haupttext | Hauptmenü | Untermenü | Infoboxen


Rubrikillustration Bürgerservice
Karte - Euskirchen

Aktuelles und Informationen aus dem Regionalen Bildungsnetzwerk

Freiwilliges Soziales Jahr im KoBIZ

Ab dem 14.08.2017 bietet das Regionale Bildungsbüro im KoBIZ eine Stelle im Freiwilligen Sozialen Jahr - Politik für Abiturientinnen des diesjährigen Jahrgangs an. Bewerbungen können ab sofort an das Regionale Bildungsbüro gesendet werden

Schülerwettbewerbe "GoIng&GoJob" sowie "GoIT" laden interessierte Jugendliche ein

Wettbewerb 2016 | Foto: © ANTalive e,V. Großbildansicht

Zahlreiche Unternehmen öffnen ihre Türen für Schülerinnen und Schüler

Was passiert nach dem Abitur? Diese Frage stellen sich viele Schülerinnen und Schüler häufig erst dann, wenn sie den Schulabschluss in der Tasche haben. Soll es ein Studium sein, wenn ja, welches? Oder doch lieber eine Ausbildung? Oder vielleicht beides in Form eines Dualen Studiums? Fragen über Fragen, die nach dem Schulabschluss oft in einer Warteschleife enden. Die Berufs- oder Studienwahlentscheidung wird erst einmal verschoben. Das "kostet" oft ein Jahr.

Um dem "Nachwuchs" auf die Sprünge zu helfen, haben sich zwanzig Unternehmen aus der Region Aachen und den Kreisen Düren und Euskirchen in Kooperation mit dem zdi-Zentrum ANTalive einige tolle Aufgaben für Schülerinnen und Schüler aus den Oberstufen überlegt. Diese Aufgaben sind Bestandteile der zwei Schülerwettbewerbe "GoIng & GoJob" sowie "GoIT", die in der klausurfreien Zeit ab dem 03.07.2017 stattfinden.

Die beteiligten Unternehmen wollen mit realen Projekten, die die Jugendlichen in kleinen gemischten Teams in ihren Unternehmen innerhalb einer Woche lösen dürfen, ihre Türen öffnen und den Arbeitsalltag abbilden. Dabei sind die Aufgaben so vielfältig wie auch die beteiligten Unternehmen. Der Schülerwettbewerb "GoIT" bietet besonders informatik-begeisterten Schülerinnen und Schüler Aufgaben aus dem IT - Bereich. Dabei tüfteln die TeilnehmerInnen an einer Lern-Software, steuern Lego-Roboter, analysieren Videos, testen Schaltschränke oder programmieren einen Rundenzähler für Autorennbahnen, etc.

Der Schülerwettbewerb "GoIng & GoJob" überzeugt durch Aufgaben im Marketing, architektonischen Bauen und Konstruieren sowie chemischen Analysen, technischem Verständnis und redaktionellem Berichten. Am Ende der Woche stellen die Schülerinnen und Schüler ihre erarbeiteten Lösungen einer Jury vor und diese werden natürlich prämiert. "Wir führen diese Art von Wettbewerben nun zum fünften Mal durch", beschreibt Brigitte Capune-Kitka, erste Vorsitzende im Verein ANTalive e.V. "Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Unternehmen sind immer wieder begeistert über die Ergebnisse, die sie erzielen konnten. Den Unternehmen helfen die Impulse, die sie von den Teilnehmern erhalten bei ihrer zukünftigen Arbeit und die Schülerinnen und Schüler kommen mit einer gehörigen Portion an Erfahrungen aus dieser Woche zurück, die ihnen in der Schule so nie geboten werden können."

Das zdi-Zentrum ANTalive e.V. fördert und unterstützt über das Ministerium für Wissenschaft und Forschung und die Agentur für Arbeit naturwissenschaftliche und technische Workshops, Seminare und Projekte für Schülerinnen und Schüler aus der Region. Derzeit sind über 40 Schulen Mitglieder in dem Verein.

Anmeldungen zu den beiden Wettbewerben sind ab sofort für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-12 bzw. EF - Q2 in der Rubrik "Specials" unter www.antalive.de möglich. Die Teilnahme ist natürlich kostenfrei.

Fragen können interessierte Jugendliche an info@antalive.de richten oder unter Tel.: 0241 / 99744422 stellen. Zdi-Zentrum ANTalive e.V. Krebsstraße 89 52080 Aachen Tel.: 0241 99744422 stollenwerk@antalive.de www.antalive.de

Auswertung "komm auf Tour 2016"

586 Schülerinnen der Haupt-, Förder- und Gesamtschulen haben in diesem Schuljahr an "komm auf Tour" teilgenommen. Während sie im Anschluss an das Projekt an einer Befragung teilgenommen haben, wurden die sie begleitenden Lehrerinnen sowie die KooperationspartnerInnen während der Durchführung befragt. Die Auswertung dieser Befragungen finden Sie hier...

Bildung von Beginn an

Im Kreis Euskirchen gibt es mehrere Sprachkursträger, die Integrationskurse und berufsbezogene Deutschkurse anbieten. Wir haben Ihnen die verschiedenen Kurse etwas näher erklärt (Quelle: BAMF) und die aktuellen Kurse zusammengefasst. Informationen zur Anmeldung, zu den Abläufen sowie den Zugangsvoraussetzungen finden Sie in der Übersicht.

Hate Speech - Hass im Netz…

Workshop Workshop | Foto: © Pressestelle Kreisverwaltung Düren Großbildansicht

lautete das Thema der Fachtagung in Düren am 07.02.2017. Ein respektvolles Miteinander ist auch im Internet unverzichtbar. Zu beobachten ist aber gegenwärtig, dass dort Hetze, Hass und Diskriminierung immer mehr Verbreitung finden - besonders in sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten. Dieses Phänomen bezeichnet den Begriff Hate Speech. Er beschreibt abwertende, menschenverachtende und volksverhetzende Sprachen und Inhalte, durch die die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten werden. Denn, so Artikel 1 des Grundgesetzes. "die Würde des Menschen ist unantastbar". Das gilt auch im Internet!

Die Veranstaltung umfasste neben einer allgemeinen Einführung in die Begriffe Hate Speech und Cybermobbing vier Workshops, in denen die Teilnehmer sich intensiver mit den Formen von Hate Speech und den Umgang damit auseinandersetzen konnten sowie Handlungsoptionen zu entwickeln, um online wie offline menschenfeindlichen Aussagen wirksam entgegenzutreten.

Workshop 1 lief unter der Überschrift: Ist das Social Web 2.0 "rechts"? Über Strategien Rechtsextremer im Netz und was dagegen getan werden kann. Wie sehen rechtsextreme Strategien im Netz aus? Woran erkenne ich die oft verschleierten Taktiken von rechtsextremen und auch rechtspopulistischen Akteuren? Was kann im pädagogischen Handlungsfeld bei Jugendlichen getan werden und wie kann Präventionsarbeit online aussehen?

Workshop 2 befasste sich mit der Abgrenzung Hate Speech zu Cybermobbing. Die Grenzen zwischen Hate Speech und Cybermobbing sind oftmals fließend. Der Workshop zeigte die wesentlichen Unterschiede sowie die straf- und zivilrechtlichen Aspekte auf. Für den pädagogischen Alltag wurden Methoden zur Sensibilisierung beider Phänomene aufgezeigt.

Workshop 3 hatte den Titel: Widersprechen! Aber wie? Rechtsextremismus, Antisemitismus, Homophobie oder Islamfeindlichkeit - Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit können einem überall begegnen. In der Öffentlichkeit, im beruflichen Alltag oder auch im privaten Umfeld. Wie aber damit umgehen? Oft fehlen entweder Handlungsrepertoire oder Kompetenz, kritische Situationen einzuschätzen und die Entscheidung zu treffen, etwas zu tun. Der Workshop diente der Ermutigung wertegestützter Gegenrede und einer besseren Vorbereitung der Teilnehmenden Auf verunsichernde Situation.

Workshop 4 befasste sich mit dem Umgang von Hasskommentaren im Netz. Auf Websites, in Blogs und sozialen Netzwerken wird Hate Speech zu einem größer werdenden Problem: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Homophobie und andere Formen der Ausgrenzung sind im Internet weit verbreitet. Welche Möglichkeiten gibt es, auf online Hate Speech zu reagieren? Menschen sind von Hate Speech in sehr unterschiedlicher Art und Weise betroffen. Wer sich mit Hassreden im Netz auseinandersetzt, sollte deshalb nicht nur Medienkompetenz vermitteln und für eine faire Diskussionskultur eintreten, sondern auch inhaltlich über diskriminierende Strukturen im analogen Leben informiert sein. Grundsätzlich gilt: niemand sollte im öffentlichen Raum Gewalt fürchten müssen. Und natürlich gilt dies ebenso für den digitalen Lebensraum. Rassistischen und menschenverachtenden Stimmen entgegen zu treten ist deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Weitere Informationen unter:

https://no-hate-speech.de/de/wissen/

www.juuuport.de (Jugendliche geben anderen Jugendlichen Rat

www.klicksafe.de (Erste Hilfe App für Cybermobbing)

www.jugendschutz.net

www.hass-im-netz.info

www.mimikama.at

www.hoaxmap.org

 

Erster Fachtag Qualitätsoffensive OGS ein voller Erfolg

Austausch zu Kooperationsformen Austausch zu Kooperationsformen | Foto: © B. Ismar Großbildansicht

Erstmals treffen sich die Schulleiter/innen der 10 Grundschulen Euskirchen mit den Leiterinnen der OGS zu einem fachlichen Austausch. Unterstützt werden sie hierbei durch Alfons Döhler, Bildungsnetzwerk Aachen, mit einem Fachvortrag zum Thema "Kommunikation und Kooperation auf Augenhöhe".

Zur Verbesserung der Kooperation beider pädagogischen Einrichtungen werden u.a. folgende Empfehlungen entwickelt: 

  • ein pädagogischer Ganztag pro Schuljahr zum Thema Kooperation
  • Schulleitung/OGS-Leitung nimmt jeweils an OGS-Teamsitzung bzw. Lehrerkonferenz teil
  • Gemeinsames Erziehungs- und Hausaufgabenkonzept
  • Entwicklung gemeinsamer Regelwerke sowie Konzept für Elternarbeit als Konferenzthemen

In Träger-orientierten Arbeitsgruppen beschäftigen sich die Fachleute mit dem Thema "Verzahnung von Vor- und Nachmittag". Vertieft wird dieses Thema mit einem erneuten Fachtag in 2017 zum Thema "Gemeinsame Konzeptentwicklung für die pädagogische Arbeit am Vor- und Nachmittag".

763 Schüler/innen in Aktion

Kooperationspartner/innen präsentieren die Stärkepunkte Kooperationspartner/innen präsentieren die Stärkepunkte | Foto: © Sinus Großbildansicht

"Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probier` aus, was dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum." So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft", das aufgrund des großen Erfolges in den letzten Jahren jetzt zum achten Mal durchgeführt wurde. 763 Schüler/innen aus den Haupt-, Förder- und Gesamtschulen des Kreises entdeckten mit der Unterstützung von 24 Institutionen ihre Stärken. "komm auf Tour" gilt als Einstiegsprojekt in das Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss".

Die Jugendlichen erleben einen temporeichen Lauf durch sechs Stationen: vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Je nach Wahl von Aufgabe und Lösungsweg vergibt die Moderation verschiedene Stärken an die Schülerinnen und Schüler. An so genannten "Stärkeschränken" mit spannenden Materialcollagen erfahren die Jugendlichen am Schluss, welche Tätigkeiten und Berufsfelder zu ihren Stärken passen. Auf diese Weise werden alle Jugendlichen, aber vor allem auch die mit schlechteren Startchancen frühzeitig und handlungsorientiert dabei unterstützt, verschiedene Wahlmöglichkeiten für die geschlechtersensible Gestaltung ihrer beruflichen und ihrer persönlichen Zukunft zu erkennen.

Berufsorientierung und Lebensplanung sind zwei Themen, die unbedingt zusammen gehören. So belegen z.B. Studien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dass eingeschränkte Berufsperspektiven vor allem bildungsbenachteiligte Jugendliche in ihrer persönlichen Lebensgestaltung negativ beeinflussen. In der Tendenz riskieren sie häufiger ungeplante Schwangerschaften und haben eher Schwierigkeiten, gleichberechtigte Beziehungen aufzubauen. Die Entwicklung realisierbarer Zukunftsperspektiven ist neben Verhütungsinformation der wirkungsvollste Beitrag zur Prävention unerwünschter Schwangerschaften. Dazu gehören die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins und das Vertrauen in die eigenen Stärken. Diese zu kennen, hilft weiter: im Alltag, in Beziehungen und natürlich vor allem, wenn die Berufswahl ansteht.

Bei mehr als 350 dualen Ausbildungswegen sowie zahlreichen schulischen Ausbildungen und Studienmöglichkeiten ist es für Jugendliche nicht einfach, sich zu orientieren. Die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit engagiert sich daher auf vielfältige Weise für eine frühzeitige berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Unter dem Motto "Prävention statt Reparatur" unterstützen darüber hinaus Berufsberaterinnen und Berufsberater aus den landesweit 30 Agenturen für Arbeit "tatkräftig" das Projekt "komm auf Tour" - so auch die Agentur für Arbeit Brühl.

Über den Erlebnisparcours hinausgehend fördert "komm auf Tour" die Zusammenarbeit von Schulen, Eltern sowie außerschulischen Akteurinnen und Akteuren der Berufsorientierung und Lebensplanung. 116 Erziehungsberechtigte und Bezugspersonen der teilnehmenden Jugendlichen erfuhren bei einem Informationsabend im Erlebnisparcours, wie sie die jungen Menschen bei dem Prozess der Berufswahl und Lebensplanung bis zum Schulabgang konkret unterstützen können. Die Lehrkräfte erhielten Anregungen, wie sie die Themen in der Schule nachhaltig vertiefen und mit den Standardelementen von "Kein Abschluss ohne Anschluss" verknüpfen können. (Quelle: Pressemappe Sinus/RBB)

116 Eltern informierten sich im Parcours während des Elternabends 116 Eltern informierten sich im Parcours während des Elternabends | Foto: © Sinus Großbildansicht

Aufbauworkshop Medienscouts

Aufbauworkshop Medienscout | Foto: © D. Linzenich, Medienberaterin Kreis Düren Großbildansicht

In Kooperation der Regionalen Bildungsbüros Kreis Euskirchen und Kreis Düren sowie der dortigen Medienberaterin erhielten 54 Lehrer/innen und Schüler/innen beider Kreise in einem eintägigen Aufbauworkshop Unterstützung bei der Konzeption und Planung der Akquise neuer Scouts-Generationen und der aktiven Implementierung des Medienscouts-Projekts an den Schulen.

Mit viel Spaß und Energie schulten die von der Landesanstalt für Medien NRW finanzierten Referenten Ralph-Dierk Ebeling und Tom Erzberger die im letzten Jahr ausgebildeten Medienscouts.

Am Ende des Tages im Kaufmännischen Berufskolleg Düren äußerten die Medienscouts folgende Wünsche für die Zukunft:

  • Große Auswahl an Infomaterial
  • Fortbildung AG-Gestaltung
  • Praxisanteil, weniger Theorie
    mehr neue Medien im Unterricht anstatt "alte" Medien (Arbeitsblätter)
  • Medienscoutsbanner
  • Finanzierung der Ausbildung neuer Medienscouts
  • Weitere Fortbildungen, weitere Treffen zum Austausch mit anderen Schulen, Online-Material für 7. und 8. Klasse
  • Jährliche Auffrischung
  • Projektideen und Online-Materialien, Ideen für die Nutzung des Handys im Unterricht
  • Vereinfachtes Schülermaterial Jg. 7 - 10
Medienscouts Medienscouts | Foto: © D. Linzenich, Medienberaterin Kreis Düren Großbildansicht

10 Jahre eXploregio.net

eXploregio-Mobil Foto: © Angela Ertz, eXploregio.net Großbildansicht

Unter dem Motto "10 Jahre eXploregio.net" feierte das Netzwerk der außerschulischen Lernorte eXploregio.net e.V. sein diesjähriges Euregionales Lernfest und 10 jähriges Bestehen am Sonntag, den 25. September 2016 von 12.00 bis 18.00 Uhr rund um die Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur in Zülpich.

Das Lernfest bot kleinen und großen Besuchern spannende Mitmachexperimente und Entdeckungsspiele. Pädagogen erhielten einen Überblick über attraktive außerschulische Bildungsangebote in der Euregio Maas Rhein.

Seit zehn Jahren steht eXploregio.net für eine Bandbreite außerschulischer Lernangebote. Zum Motto "10 Jahre eXploregio.net" gab es eine kurzweilige Rückschau aus den Reihen der Lernorte.

In diesem Jahr geht eXploregio.net einen wichtigen Schritt in Richtung Inklusion: Das eXploregio.mobil wird barrierefrei umgebaut und die Angebote mit Hilfe einer Förderung des LVR für inklusive Gruppen überarbeitet. Am Lernfest beteiligten sich viele Mitglieder von eXploregio.net, u.a. Naturzentren, Museen unterschiedlicher Schwerpunkte, Schülerlabore und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Alle präsentierten sich mit spannenden Experimenten und Mitmachangeboten. Es gab Versuche zu Bergbau, Erzen, und zum Vergolden von Münzen, Experimente rund um Biber, Lotuseffekt und Solarkäfer und Bastelangebote zur Naturbeobachtung im Nationalpark Eifel. Ein Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den inklusiven Angeboten der Partner, wie Robotikexperimente für Sehbehinderte. Einrichtungen vor Ort, wie der Gartenschaupark - Grünes Klassenzimmer und Spielplatz am Wallgraben, öffneten ihre Tore für die Besucher des Lernfestes. Quelle: Pressemitteilung Geschäftsstelle eXploregio.net

Ausbildungs- und Studienbörse bietet Infos für mehr als 3000 Besucher/innen

Ausbildungs- und Studienbörse 2016 Ausbildungs- und Studienbörse 2016 | Foto: © D. Berens, Medienzentrum Großbildansicht

Mehr als 3000 Interessierte besuchen die 8. Ausbildungs- und Studienbörse und erfahren alles rund um Handwerk, Industrie, Handel, Bank- und Versicherungswesen, Gesundheit und Pflege, Berufskollegs und Hochschulen. Staatssekretär Thomas Rachel zeigt sich als Schirmherr der Veranstaltung begeistert über das große Informationsangebot, welches den Schüler/innen - aber auch den neuzugewanderten Mitbürger/innen zur Verfügung steht.

Die Aussteller äußern sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: "Die Gespräche mit den Schülern werden immer interessanter, das macht Hoffnung auf gute, motivierte zukünftige Azubis."

Erstmals bietet das KoBIZ einen Dolmetscherpool für neuzugewanderte Schüler/innen an. Die Übersetzer/innen für die Sprachen Albanisch, Serbisch, Kurdisch, Arabisch, Dari, Paschtu (Afghanistan), Farsi (Iran) und Urdu (Pakistan) sind während der gesamten Veranstaltung im Einsatz: Schüler/innen, aber auch Neuzugewanderte, die nicht mehr schulpflichtig sind, sich aber für das große Ausbildungs- und Studienangebot im Kreis Euskirchen interessieren, nehmen den Service mit hohem Interesse an.

Die nächste Börse wird im September 2018 stattfinden.

Informationen in der Maschinenhalle BZE Informationen in der Maschinenhalle BZE | Foto: © D. Berens, Medienzentrum Großbildansicht
Übersetzerpool Übersetzerpool | Foto: © B. Yalcinkaya, KoBIZ Großbildansicht

Erfolgreiche Bewerbung "Förderung Bildungskoordination"

Urkunde des BMBF Urkunde des BMBF | Foto: © W. Andres Großbildansicht

Landrat Günter Rosenke erhält von Staatssekretät Thomas Rachel aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die Urkunde für das neue Projekt "Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte". Die hierzu neu eingestellte Bildungskoordinatorin Kati Jakob wird ihre Aufgabe im Regionalen Bildungsbüro des KoBIZ ab dem 01.09.2016 wahrnehmen.

Das beantragte Konzept des KoBIZ auf Einrichtung der Stelle einer Bildungskoordinator/in wird einen angemessenen Beitrag zu den Zielen der Bundesinitiative "Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte" leisten.

Bildungskoordinatorin Kati Jakob Bildungskoordinatorin Kati Jakob | Foto: © W. Andres Großbildansicht

Die Planungen für ein verbessertes kommunales Management im gesamten Themenfeld "Integration durch Bildung" stellen dazu die richtigen Weichen:

  • a) Einbettung des Vorhabens in das kommunale Bildungsmanagement und die kommunale Verwaltungsstruktur: Die Bildungskoordinatorin ist im Regionalen Bildungsnetzwerk integriert. Seit der Installierung des Regionalen Bildungsnetzwerkes
  • b) Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft: Es ist angestrebt, dass die Bildungskoordinatorin unter Nutzung vorhandener Strukturen alle maßgeblichen Angebote und Akteure - ihre Inhalten, Zielgruppen, Rollen und Aufgaben entsprechend - sinnvoll und bei Vermeidung von Doppelstrukturen miteinander verknüpft.

Die Bildungskoordinatorin soll u.a. in folgenden Arbeitsschwerpunkten die Aktivitäten im KoBIZ bündeln und ergänzen:

  • Auf- und Ausbau kommunaler Koordinierungsstrukturen durch Identifizierung und unter Einbeziehung maßgeblicher Bildungsakteure
  • Identifizierung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte sowie regionaler und kommunaler Bedarfe
  • Beratung und Impulssetzung von Netzwerkpartnern, Kommunen, (politischen) Gremien.

Dabei sind folgende zielgerichtete Handlungsschritte geplant: - Koordination einer datenbasierten Planungsgrundlage:

  • Sprachkursangebote, Förderprogramme und -instrumente, Ausbildungs-/Arbeitsbedarfe und -angebote,
  • Unterstützungsbedarfe der Akteure, Kommunen und Gremien
  • Stärkung des KoBIZ als Zentralstelle für alle im Bereich der Zuwanderung zuständigen Institutionen und für die Zivilgesellschaft
  • Nutzung des bestehenden Netzwerkes im KoBIZ
  • Vernetzung kommunaler Akteure zwecks Unterstützung der lokalen Integrationsarbeit
  • Beratung von kommunalen und politischen Entscheidungsinstanzen sowie der vorhandenen Gremien des KoBIZ
  • Unterstützung bei der Erstellung eines umfassenden, möglichst individuellen Integrationsangebotes für Neuzugewanderte.

Die große Vielfalt an Angeboten innerhalb und außerhalb der Kommunalverwaltung werden für alle Akteure transparenter, Dopplungen und Irritationen werden vermieden, vorhandene Ressourcen können effektiver in allen Zuständigkeitsbereichen des KoBIZ genutzt werden.

Ausbildungs- und Studienbörse 2016

Organisationsteam | Foto: © T. Nolden Großbildansicht

Am 17. September 2016 findet in der Zeit von 9:00 bis 14:00 Uhr die Ausbildungs- und Studienbörse auf dem Gelände des Berufsbildungszentrums in Euskirchen-Euenheim statt.

Zielgruppe sind Schüler/innen der Jahrgänge 9 und 10 der allgemeinbildenden Schulen, der EF und Q1 der Gymnasien und der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule sowie des Wirtschaftsgymnasiums. Ebenso sind Schüler/innen der Ausbildungsvorbereitungsklassen der Berufgskollegs angesprochen.

Ca. 130 Ausbildungsmöglichkeiten sowie zahlreichen Informationen rund um das Studium werden von 100 ausstellenden Unternehmen, Institutionen und Hochschulen präsentiert.

Die Schüler/innen erhalten die Möglichkeiten, sich aktiv im Handwerk zu erproben, intensive Beratungsgespräche zu führen - und dies in den meisten Fällen auf "Augenhöhe" mit Azubis. Zudem können sie am Stand der Berufsberatung der Agentur für Arbeit ihre Bewerbungsunterlagen checken lassen oder auch gleich konkrete Bewerbungen um eine Praktikums- oder Ausbildungsplatz  vor Ort abgeben.

Das Ausstellerverzeichnis gibt detaillierte Informationen über alle Angebote und hilft den Schüler/innen bei der konkreten Vorbereitung des Börsenbesuches. Die Druckversion wird in der letzten Woche der Sommerferien in den Schulen verteilt.

Neuzugewanderte Schüler/innen sind ebenfalls herzlich zum Besuch der Börse eingeladen!

Miniaturroboter siegt im ANTalive-Wettbewerb

11 Schüler/innen des Frankengymnasiums und des Clara-Fey-Gymnasiums Schleiden haben sich erfolgreich am diesjährigen Schülerwettbewerb "GoIng & GoJob" beteiligt, vier von ihnen gehören zum Gewinnerteam: Die Jury kürte die Entwicklung eines Miniaturroboters, der eine Sandale in seine Bestandteile zerlegen kann, zum Sieger.

Der Schülerwettbewerb "GoIng & GoJob" wurde zum dritten Mal vom zdi-Zentrum ANTalive e.V. in Kooperation mit 10 Unternehmen aus der Region durchgeführt. ANTalive hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schülerinnen und Schüler wieder verstärkt für die Naturwissenschaften zu interessieren. Dabei wird das Zentrum durch das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW und der Agentur für Arbeit finanziell unterstützt.

Insgesamt 40 Schüler/innen aus den Oberstufen von 15 Gesamtschulen und Gymnasien aus der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren und Euskirchen haben in kleinen gemischten Gruppen in den Unternehmen an realen Problemen gearbeitet. Dabei lernten sie nicht nur die Betriebe und die Ausbildungsberufe kennen, sondern konnten sich selber davon überzeugen, was sie zu leisten imstande sind.

Alle Teams haben ihre Arbeitsergebnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am 04.07.2016 in den Räumen der Sparkasse in Düren präsentiert. So stellte eine Schülergruppe die Programmierung eines Miniaturroboters in einem Automatisierungsprozess vor. Andere überzeugten das Publikum durch ihren detailgetreuen Nachbau einer Biogasanlage. Weitere Schülerteams programmierten einen Online-Webshop für Druckerzeugnisse, rührten Farbpigmente in Gläschen und Tiegel oder schlüpften in die vielfältigen Berufsbilder eines Krankenhauses. Es wurde wissenschaftlich gearbeitet, analytisch geplant und strukturiert präsentiert. 10 Teams mit unterschiedlichen Aufgaben, platziert an Tischen mit Arbeitsproben und an Plakatwänden mit selbergestalteten Postern, überzeugten eine Jury von ihrer Motivation und Leistungsbereitschaft.

Diese Unternehmen waren dabei: GKD Kufferath (Düren), Krankenhaus (Düren), Seybold (Düren), Leitungspartner (Düren), Bau- und Liegenschaftsbetrieb (Aachen), ATCOAT (Düren), CemeCon (Aachen), Imagdruck (Aachen), Medienhaus (Aachen), Marx - Gruppe (Düren).

Für das kommende Jahr möchte der Kreis Euskirchen Unternehmen gewinnen, die im Rahmen des Wettbewerbs Angebote für an MINT interessierte Schüler/innen in unserer Region unterbreiten.

Wettbewerbsteilnehmer/innen | Foto: © Carl Brunn Großbildansicht

VIV-Begabtenförderung: Seit 15 Jahren Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchses

Begabtenförderung Clara-Fey-Gymnasium Begabtenförderung Clara-Fey-Gymnasium | Foto: © Clara-Fey-Gymnasium Großbildansicht

Düren, 21. Juni 2016. Physik mit dem Handy oder mit Mathematik in die Zukunft schauen? Alles möglich bei der diesjährigen VIV-Begabtenförderung. Acht Gymnasien der Region haben sich auch in diesem Jahr wieder mit einer bunten Auswahl mathematisch-naturwissenschaftlicher Themen an dem Projekt der Vereinigten Industrieverbände (VIV) beteiligt. Physik, Biologie und Chemie waren ebenso vertreten wie Mechatronik, Astrophysik und Mathematik.

Aus dem Kreis Euskirchen beteiligten sich die Marienschule Euskirchen mit "Physik mit dem Handy" und das Clara-Fey-Gymnasium Schleiden mit "Hautpflege - Untersuchung und Herstellung von Seifen, Cremes & Co" in Kooperation mit dem Unternehmen Peter Greven GmbH&Co.KG Bad Münstereifel.

"In diesem Schuljahr haben 91 Schülerinnen und Schüler der Region an dem Projekt teilgenommen", erklärt Daniela Dühr, die die VIV-Begabtenförderung bei den Vereinigten Industrieverbänden koordiniert. "Wir möchten ihnen die Chance geben, Themen zu entdecken, die über den Unterrichtsstoff hinausgehen. Zusätzlich ermöglicht die Kooperation einiger Arbeitsgemeinschaften mit Unternehmen einen Einblick, wie das Gelernte praktisch angewendet werden kann."

Seit 15 Jahren unterstützen die Vereinigten Industrieverbände (VIV) gemeinsam mit Unternehmen der Region mathematische und naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften an Dürener, Jülicher und Euskirchener Gymnasien. Die Arbeitsgemeinschaften finden außerhalb des regulären Unterrichts statt. Das Besondere ist, dass die Schüler bei Interesse auch an Arbeits-gemeinschaften anderer beteiligter Schulen teilnehmen können. Nach Abschluss des Projektkurses erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat, das ihnen bei einer späteren Bewerbung helfen soll.

Unterstützt wurde das Projekt der VIV-Begabtenförderung im Schuljahr 2015/2016 von den Firmen ATCOAT, CWS-Lackfabrik, Julius Hoesch, Peter Greven, RWE Deutschland, Westnetz und Stadtwerke Düren. Dabei engagierten sich die Unternehmen finanziell bzw. unterstützten aktiv einzelne Arbeits-gemeinschaften bei der Projektentwicklung. Insgesamt haben in den letzten 15 Jahren rund 1.800 Schülerinnen und Schüler der Region Düren, Jülich und Euskirchen an der VIV-Begabtenförderung teilgenommen.

Quelle: Pressemitteilung Vereinigte Industrieverbände, Daniela Dühr

350 Schüler/innen informierten sich über das Duale Studium

Informationsbörse | Foto: © Kreis Euskirchen Großbildansicht

Eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis: das ist das besondere Plus des Dualen Studiums. Wie das funktioniert, das erfuhren Schüler/innen der Gymnasien im Kreis Euskirchen am 21.04.2016 im Emil-Fischer-Gymnasium. Veranstalter des Informationsabends waren das Regionale Bildungsbüro und die DemografieInitiative des Kreises Euskirchen, die Fachhochschule Aachen sowie die Agentur für Arbeit Euskirchen in Kooperation mit dem Emil-Fischer-Gymnasium.

Vorträge folgender Partner boten Einblicke in das Duale Studium

• Fachhochschule Aachen, Andreas Beumers, Koordinator Duale Studiengänge

• Alanus Hochschule Alfter, Anna Rühmann, Fachbereich Wirtschaft

• FH Aachen, Fachbereich Technomathematik, Jochen Göser und Medizintechnik, Katrin Bünte

• Studierende der Firma Miele & Cie KG Marco Schneider und Thorsten Röttgen

Zusätzlich zu diesen Partnern informierten folgende Institutionen und Unternehmen im Rahmen einer Börse im Anschluss an die Vorträge über das duale Studium: Fachhochschule Aachen, Technische Hochschule Köln, Alanus Hochschule in Alfter, Europäischen Fachhochschule Rhein/Erft, RWTH Aachen, Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Karriereberatung der Bundeswehr, Studienberatung der Agentur für Arbeit Euskirchen, Miele & Cie KG aus Euskirchen, Kreissparkasse Euskirchen und Finanzverwaltung NRW.

Wer sich für das Duale Studium interessiert, sollte sich im Herbst diesen Jahres um einen Ausbildungsplatz bewerben. Unterstützung gibt es sowohl bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit als auch bei den Hochschulen. Ebenso werden der Besuch der Tage der offenen Tür an den Hochschulen als auch Hochschulpraktika empfohlen, die bei der Orientierung und Entscheidung unterstützen können. Alle Vorträge können hier heruntergeladen werden.

Video: Alanus Hochschule Studium Wirtschaft neu denken

Informationsbörse | Foto: © Kreis Euskirchen Großbildansicht

Übergang Schule - Ausbildung oder Studium - Wie geht das?

Vortrag Kommunale Koordinierung C. Marx, Leiterin der Kommunalen Koordinierung | Foto: © B. Ismar Großbildansicht

Eltern, Schüler/innen und Ehrenamtler/innen informierten sich in der VHS über die zahlreichen Wege in Ausbildung und/oder Studium. Christina Marx, in der Kommunalen Koordinierung zuständig für die Umsetzung des Landesvorhabens "Kein Abschluss ohne Anschluss", wies besonders auf die Rolle der Eltern als Berater im Übergang hin. Uwe Günther, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft RurEifel, warb für die duale Ausbildung und zeigte Aufstiegsmöglichkeiten durch Ausbildung auf.  Axel Beckmann, Berufsberater, stellte die Unterstützungs- und Informationsangebote der Agentur für Arbeit im Übergang Schule - Beruf/Studium dar.

In einem angeregten Austausch wurden Fragen rund um Praktika, Orientierungsmöglichkeiten in Richtung Studium und weitere Beratungsmöglichkeiten, um die Entscheidung in Ausbildung oder Studium zu unterstützen, beantwortet.

Termine im Bereich Berufs- und Studienorientierung:

21.04.2016, Informationsabend "Duales Studium", Emil-Fischer-Gymnasium Euskirchen

08.06.2016, Gesundheitsberufemesse, Cityforum Euskirchen

17.09.2016, Ausbildungs- und Studienbörse, BZE Euskirchen

Detailinformationen erhalten die Schüler/innen rechtzeitig in ihren Schulen!

 

Fachtag Medienkompetenz und Gewaltprävention

Austausch Fachtag Medienprävention Euskirchen Austausch Fachtag Medienprävention Euskirchen | Foto: © B. Ismar Großbildansicht

Rund 160 Interessierte - darunter auch erstmals zahlreiche Eltern - besuchten die beiden Fachtage in Euskirchen und Schleiden.

Matthias Felling, Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V., Toni Dickopp, Präventionsstelle der Kripo Euskirchen und von Lars Mecheler, Jugendhilfeträger Wellenbrecher e.V., informierten über den Umgang mit sozialen Medien, Cyber-Mobbing und strafrechtliche Konsequenzen sowie Möglichkeiten der Prävention.

Die im Herbst 2015 ausgebildeten Medienscouts der Kaplan-Kellermann-Realschule und des Clara-Fey-Gymnasiums unterstützten zusammen mit ihren Lehrer/innen und einer Elternvertreterin aus dem AK Elterndelegierte die Veranstaltung auf einer Podiumsdiskussion. Hier stand die Frage nach Handy-Regeln in Schulen im Fokus. Die Regelungen sind sehr unterschiedlich: vom absoluten Verbot der Handynutzung in der Schule bis hin zur Nutzung des Smartphones zu Recherchezwecken im Unterricht.

Zusätzlich bot in beiden Schulen ein "Markt der Möglichkeiten" Gelegenheit zur Information und zum Austausch mit den Fachleuten. 

Podiumsdiskussion mit Medienscouts in Schleiden Podiumsdiskussion mit Medienscouts in Schleiden | Foto: © Lion Dümmer Großbildansicht

Kleine Forscher - großer Spaßfaktor

Wasserexperiment mit dem Unterwasserschornstein Wasserexperiment mit dem Unterwasserschornstein | Foto: © Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress Großbildansicht

Die Katholische Grundschule der Stadt Mechernich wird zum "Haus der kleinen Forscher" vom Projektpartner Rolf Klöcker, DRK, zertifiziert. Hier wird klassenübergreifend in einer AG in der Offenen Ganztagsschule entdeckt, geforscht und exyperimentiert. Schulleiter Ulrich Lindner-Moog ist froh, dass das "Haus der kleinen Forscher" in der OGS als zusätzliches Angebot für die Schüler angesiedelt ist. Die Theorie ist in der Schule verankert, denn die Ideen und Ziele entsprechen dem Sachunterricht. Wie bekommt man eigentlich ein gekochtes Ei in eine Glasflasche? Was braucht man, um einen Unterwasserschornstein zu basteln? Und wer gewinnt beim Wettrennen der "Luftautos"? Im "Haus der kleinen Forscher" sollen Kinder neugierig gemacht werden, um ihre Umwelt selbst zu entdecken. Die Katholische Grundschule (KGS) der Stadt Mechernich bietet in der Offenen Ganztagsschule eine Forscher-AG an. Dafür wurde sie jetzt zum "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert. Rolf Klöcker, lokaler Netzwerkkoordinator im "Haus der kleinen Forscher", überreichte Urkunde und Plakette an Schulleiter Ulrich Lindner-Moog.

Zu diesem Anlass zeigten einige Kinder, wie sie forschen und experimentieren, um Phänomenen aus dem Alltag auf den Grund zu gehen. Manuela Baum, Betreuerin in der Offenen Ganztagsschule (OGS)führt zusammen mit ihrer Kollegin Iris de Jong und der OGS-Leiterin Vera Schröder nachmittags mit einer etwa zehnköpfigen, jahrgangsübergreifenden Gruppe von Schülern unterschiedliche Versuche aus dem "Haus der kleinen Forscher" durch.

Geforscht wurde zum Beispiel mit Luft und Wasser sowie aktuell mit Magnetismus.

"Ich habe kein Lieblingsexperiment, die sind alle lustig", erzählte die neunjährige Zeynep. Rolf Klöcker stimmte zu: "Der Spaßfaktor ist bei den kleinen Forschern ziemlich hoch." Er erklärte: "Mit den Experimenten wollen wir die Kinder neugierig machen, damit sie ihre Umwelt verstehen wollen", so Klöcker. Deshalb stünden auch nicht hochkomplexe Versuche mit detaillierten Erklärungen, sondern der Spaß am Experimentieren im Vordergrund. 

Vor zehn Jahren wurde das "Haus der kleinen Forscher" erstmals in Kindergärten eingeführt. Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Im Kreis Euskirchen bilden das Rote Kreuz und das Regionale Bildungsbüro im KoBIZ ein lokales Netzwerk, mit dem das "Haus der kleinen Forscher" in der Region verankert werden soll. Dazu übernimmt das Netzwerk zum Beispiel die Ausbildung der Erzieher vor Ort.

Ulrich Lindner-Moog ist froh, dass das "Haus der kleinen Forscher" in der OGS als zusätzliches Angebot für die Schüler angesiedelt werden konnte. "Unsere Lehrerinnen Judith Scherer und später Lisa Schulz haben die Theorie in der Schule verankert, denn die Ideen und Ziele entsprechen dem Sachunterricht", so der Grundschulrektor. In der Forscher-AG können die Kinder nun Alltagsdingen auf den Grund gehen und Phänomenen aus Mathematik, Naturwissenschaften und Technik gemeinsam aufarbeiten. "Dabei lernen wir auch selbst immer noch etwas dazu", sagt OGS-Betreuerin Iris de Jong. Und manche Kinder haben sogar noch mehr Ideen, als auf den Lehrkarten steht.

(Ausschnitte aus dem Pressetext pp/Agentur ProfiPress)

ANTalive e.V. bietet MINTunterstützung jetzt auch im Kreis an!

Das zdi-Zentrum ANTalive e.V. der Städteregion Aachen und des Kreises Düren wird jetzt auch im Kreis Euskirchen aktiv: Schülerinnen und Schüler sollen durch zertifizierte Angebote außerhalb des Schulunterrichts an angewandte Naturwissenschaften und Technik herangeführt werden. Unter dem Dach von ANTalive e.V. wird ein vielfältiges Spektrum von Workshops, Kursen, Praktika und Wettbewerben organisiert, die Einblick in die betriebliche und universitäre Ausbildung bieten. ANTalive e.V. will Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und II technische und naturwissenschaftliche Berufsbilder vorstellen, um so bei der Berufs- und Studienwahl zu helfen. ANTalive e.V. bietet Jugendlichen Einblick in verschiedene Felder der angewandten Naturwissenschaften und soll den Alltagsbezug der Disziplinen betonen und Berufsprofile vorstellen. Die hier aktiven Unternehmen, Hochschulen und Institutionen aus der Region Aachen/Düren/Euskirchen bieten sowohl spannende Kurse für Schulgruppen als auch für einzelne interessierte Teilnehmer an.

Die attraktiven Schülerwettbewerbe "GoIng & GoJob", "GoIT" und "Pro 8", in denen kleine gemischte Schülerteams im Unternehmen und an der Fachhochschule Aachen an realen Aufgaben arbeiten, sind eines der Highlights in der Angebotspalette von ANTalive. Im einwöchigen CAD-Praktikum werden angehenden Studenten der Ingenieur-wissenschaften schon in einem Vorkurs für das technische Zeichnen am Computer fit gemacht und im Chemiepraktikum in den Sommerferien finden die Teilnehmer heraus, dass der Beruf des Chemielaboranten sehr spannend ist. Das Mädchencamp FH4You führt das zdi-Zentrum ANTalive in den Herbstferien bereits im sechsten Jahr durch. Hier und auch im Forscherinnentag am Forschungszentrum Jülich agieren, experimentieren und forschen Mädchen unter sich!

Die Kurse finden in der Regel an außerschulischen Lernorten außerhalb des Regelunterrichts statt und werden je nach Workshop auch zertifiziert. Die Mitarbeiter des zdi-Zentrums ANTalive sind immer auf der Suche nach neuen und spannenden Angeboten für alle Jugendlichen in der Region. Zusammen mit der Wirtschaftsförderung des Kreises, der Agentur für Arbeit und dem Regionalen Bildungsbüro wird zukünftig im Kreis Euskirchen ein starkes MINT-Netzwerk aufgebaut.

Zurzeit sind 30 Schulen im ANTalive e.V. aktiv und nutzen die vielfältigen Angebote. Das zdi-Netzwerk ANTalive wird gefördert von der Agentur für Arbeit und dem Wissenschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Pressekonferenz im Gymnasium Marienschule Pressekonferenz im Gymnasium Marienschule | Foto: © B. Ismar Großbildansicht

Ausbildung zum Medienscout NRW wird ausgezeichnet

Vom 22.06. bis 03.12.2015 wurden 47 Schülerinnen und Schüler und 18 Lehrkräfte von 10 Schulen im Kreis Euskirchen in fünf Qualifizierungsworkshops zu den Themen "Internet und Sicherheit", "Social Communities", "Computerspiele" und "Handy" ausgebildet. Am 03.12.2015 erhielten sie im Rahmen einer Feierstunde ihre Qualifzierungsnachweise von Landrat Günter Rosenke und starten nun als Medienscout mit ihrer Arbeit in den Schulen.

Auch die wichtigen Bereiche "Kommunikationstraining", "Beratungskompetenz" und "Soziales Lernen" nehmen in der Ausbildung und zukünftigen Arbeit einen großen Stellenwert ein.

Folgende Schulen haben zusammen am Ausbildungsstandort Emil-Fischer-Gymnasium an der Ausbildung zum Medienscout NRW teilgenommen: Gesamtschule Euskirchen, Gesamtschule Weilerswist, Emil-Fischer-Gymnasium. Gymnasium Marienschule, Gymnasium Am Turmhof, GHS Georgschule, GHS Zülpich, Realschule Blankenheim in Kooperation mit der Gesamtschule Blankenheim, Kaplan-Kellermann-Realschule, Willi-Graf-Realschule.

Ausgebildet wurden die Teilnehmer/innen aller Schulen aus dem Kreis gemeinsam von eigens von der Landesanstalt für Medien nach engen Qualitätsstandards qualifizierten Referentinnen, Melanie Kabus und Kirsten Langer.

Die Medienscouts haben insbesondere:

  • ihre eigene Medienkompetenz erweitert
  • Wissen um den sicheren Medienumgang erworben
  • und sind dazu befähigt worden, dieses Wissen Mitschülern zu vermitteln und sie bei Fragen zu unterstützen.

Zudem ist geplant, dass sie nach der Qualifizierungsmaßnahmen mit den anderen Scouts im Austausch bleiben und zukünftig ihre Kenntnisse und Erfahrungen an nachfolgende Medienscouts an der Schule weitergeben.

Grundlage für die Entscheidung, an der Ausbildung zum Medienscout NRW bildet folgende Sachlage: Cybermobbing, Gewaltvideos auf dem Handy, Einstellen von urheberrechtlich geschützten Fotos und Videos bei Youtube oder illegale Film- und Musikdownloads - die Mediennutzung von Heranwachsenden auch in ihren problematischen Formen macht vor der Institution Schule nicht Halt. Medien sind allgegenwärtig, Kinder und Jugendliche wachsen ganz selbstverständlich mit ihnen auf. Um nicht nur die Chancen, sondern eben auch die Risiken medialer Angebote zu erkennen und diese selbstbestimmt, kritisch und kreativ nutzen zu können, bedarf es Begleitung, Qualifizierung und Medienkompetenz. Der Ansatz der "Peer-Education" ist hierbei besonders hilfreich: einerseits lernen junge Menschen lieber von Gleichaltrigen und andererseits können sie Gleichaltrige aufgrund eines ähnlichen Mediennutzungsverhaltens zielgruppenadäquat aufklären. Da es möglicherweise auch zu Problemlagen kommen kann, die die Jugendlichen nicht allein lösen können, wurden pro Schule auch zwei Lehrer/innen ausgebildet, die unterstützend agieren können.

Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat in den vergangenen drei Jahren gemeinsam mit Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen das Projekt "Medienscouts NRW", im Rahmen dessen Schülerinnen und Schüler der Sek. I im Schulkontext zu sog. "Medienscouts" ausgebildet werden, durchgeführt. Insgesamt über 1.700 Medienscouts und über 870 Beratungslehrkräfte sind in den bisherigen drei kommunalen Projektdurchläufen qualifiziert worden. Aufgrund des positiven Zuspruchs und großen Interesses an einer Projektteilnahme in den bisherigen Projektphasen wurde das Projekt "Medienscouts NRW" in 2015 erneut fortgeführt und eine vierte Projektphase ermöglicht. Die Förderphase läuft mit Ende des Jahres 2015 aus.

Das Projekt wurde betreut von Bettina Ismar, Regionales Bildungsbüro im KoBIZ (Kommunales Bildungs- und Integrationszentrum) und unterstützt von Thomas Rellecke, Schulrat für den Kreis Euskirchen.

Medienscouts Kreis Euskirchen Medienscouts Kreis Euskirchen | Foto: © Werner Krebs Großbildansicht

Kreisweite Schulpflegschaftssitzung - Themenschwerpunkt Medienprävention

Schulpflegschaftsvorsitzende im Kreishaus Schulpflegschaftsvorsitzende im Kreishaus | Foto: © B. Ismar Großbildansicht

Das Regionale Bildungsbüro im KoBIZ lädt in Kooperation mit dem Arbeitskreis der Elterndelegierten einmal im Schuljahr alle Schulpflegschaftsvorsitzenden zu einer Sitzung in das Kreishaus ein. In diesem Jahr beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Thema Medienprävention. Unterstützung erhielten sie durch die Präventionsstelle der Kriminalpolizei und eine Schulsozialarbeiterin. Der lebhafte Austausch zeigte, wie wichtig dieses Thema für Eltern, Schülerinnen und Schüler und Schulen ist.

Informationen rund um das Thema Medienprävention finden Sie unten im Download-Bereich.

Arbeitskreis Ausbildung - Beruf - Chancengleichheit

Arbeitssitzung beim Internationalen Bund Arbeitssitzung beim Internationalen Bund | Foto: © S. Dübgen, ib Großbildansicht
Seit 2012 beteiligt sich das Regionale Bildungsbüro aktiv an den Sitzungen des Arbeitskreises Ausbildung - Beruf - Chancengleichheit, initiiert von der Beauftragten für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit Brühl/Euskirchen. In diesen Sitzungen, die in der Regel zweimal pro Jahr stattfinden, tauschen sich folgende weiter Mitglieder über aktuelle Projekte, Angebote, Veranstaltungen aus: Berufsbildungszentrum, Dekra Akademie, Internationaler Bund, VHS und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen, Frauenbildungshaus Zülpich, DHB, Regionalagentur Aachen, DGB Süd Aachen sowie Gleichstellungsbeauftragte Kreis und Kommunen. Im Downloadbereich finden Sie die Protokolle der letzten beiden Sitzungen. Zukünftig werden diese immer aktualisiert.

4. Bildungskonferenz: "Nicht über Netzwerk sprechen, sondern aktiv netzwerken!"

Akteure im Bildungsnetzwerk Akteure im Bildungsnetzwerk | Foto: © D. Berens Großbildansicht

Die Tätigkeiten in der neuen Organisationseinheit KoBIZ machen verstärkt eine gute Vernetzung aller (Bildungs-)Akteure im Kreis Euskirchen notwendig. Die Ergebnisse der Evaluation des Regionalen Bildungsnetzwerkes in 2014 haben zudem gezeigt, dass nicht alle Akteure im Kreis Euskirchen um die einzelnen Aufgabengebiete im KoBIZ/Regionalen Bildungsbüro wissen. Aus diesem Grund stand im Fokus der diesjährigen Bildungskonferenz das Thema "Erfolgreich Netzwerken im Kreis Euskirchen".

Ziele der Bildungskonferenz 2015 sollen die Verbesserung der Netzwerkarbeit, die Transparenzschaffung und die Vermeidung von Doppelstrukturen sein.

In seinem Inputvortrag zum Thema stellte Prof. Dr. Jörg Fischer von der Fachhochschule Erfurt Gelingensbedingungen für funktionierende Netzwerke dar: Netzwerken kann nur dann gelingen, wenn Verantwortlichkeiten klar geklärt sind, das Netzwerk professionell moderiert und strukturiert wird. Gemeinsame Ziele und Leitbilder, festgehalten z.B. in Kooperationsvereinbarungen und basierend auf Vertrauen fördern nach Prof. Dr. Fischer die Entwicklung vom Kommunikations- zum Koproduktionsnetzwerk.

Wenn Netzwerke als Teil professioneller und institutioneller Alltagskultur von allen Netzwerkpartnern gesehen und gelebt werden, werden Doppelstrukturen vermieden und Ressourcen bei allen Beteiligten bedarfs- und themenorientiert genutzt.

Wie gut funktionierende interne und externe Netzwerke im KoBIZ aktuell funktionieren, das präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KoBIZ im Rahmen einer von Schülerinnen und Schülern geführten Themenreise.

Gelingensbedingungen im Hinblick auf Schnittstellenmanagement herzustellen wird gemeinsamer Auftrag der (Bildungs-) Akteure im Kreis Euskirchen sein.

Fotoimpressionen

Vortrag Prof. Dr. J. Fischer Vortrag Prof. Dr. J. Fischer | Foto: © D. Berens Großbildansicht
Themenreise im Bildungsnetzwerk Themenreise im Bildungsnetzwerk | Foto: © D. Berens Großbildansicht

Hilfe für Berufsanfänger von Dr. Azubi

Um den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern, bietet die DGB-Jugend ab sofort den Online-Beratungsservice "Dr. Azubi" an. Auszubildende finden hier alles, was sie über ihre Rechte und Pflichten in der Ausbildung wissen müssen. Jugendliche können sich schnell und anonym online an Dr. Azubi wenden und erhalten sehr zeitnah Antworten auf ihre Fragen.