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Rubrikillustration Bürgerservice
Karte - Euskirchen

Aktuelles und Informationen aus dem Kommunalen Integrationszentrum

Rucksack-KiTa und Rucksack-Grundschule

Ein Erfolgsprogramm der Integration, Teilhabe und Erhöhung von Bildungschancen: Am Dienstag, 04.07.2017 feierten Mütter, Kinder, Erzieherinnen und Lehrerinnen den erfolgreichen Abschluss des Rucksack-Jahres 2016-17 im Kreishaus Euskirchen. Sabine Sistig, Abteilungsleiterin KoBIZ, ehrte die Mütter für ihr vorbildliches Engagement im Programm, aber auch die Kinder, die mit viel Freude mit ihren Müttern an Rucksack teilnehmen.

Rucksack ist ein Programm zur Sprachenförderung und Elternbildung, welches Wege zur Partizipation und Teilhabe eröffnet. Es wirkt in das System Kita und Schule hinein und ermöglicht eine Sensibilisierung für gesellschaftliche Vielfalt. Frau Alexandra Zinati-Feld, Jugendamt, und Ricarda Brecher, Kommunales Integrationszentrum, begleiten das Programm in Kita und Grundschule.

Im Rucksack-Jahr 2016-17 nahmen 43 Mütter am Programm teil. Über 60 Kinder wurden erreicht. Insgesamt sieben Elternbegleiterinnen unterstützen die Eltern im Programm. Vier Kitas und drei Schulen im Kreis nahmen am Programm teil. Für das kommende Jahr Rucksack-Jahr konnten weitere vier Kitas und zwei Schulen gewonnen werden, so dass die Zahl der teilnehmenden Einrichtungen auf acht Kitas und fünf Schulen wächst.

Das Programm wird mit einer Anschubfinanzierung der DemographieInitiative unterstützt. Nach einer Pilotphase von zwei Jahren soll die Finanzierung in die kommunalen Haushalte übergehen. Die Abteilung Jugend und Familie und das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Euskirchen hoffen, dass weitere Kindertagesstätten und Grundschulen am Programm teilnehmen, da dadurch nachweislich sowohl Integrations- als auch Bildungserfolge der Kinder und Familien gefördert werden. Kindertagesstätten und Grundschulen bestätigen neben diesen beiden Aspekten ebenso eine intensivere und vertrauensvollere Zusammenarbeit zwischen Institution und Elternhaus. 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Frau Zinati-Feld (Kita) Alexandra.zinati-feld@kreis-euskirchen.de

Frau Brecher (Schule) Ricarda.brecher@kreis-euskirchen.de

Urkundenverleihung Urkundenverleihung | Foto: © KoBIZ Großbildansicht

Letzte Veranstaltung des ersten Halbjahres zur Info-Reihe "Engagiert für Geflüchtete"

Am Donnerstag, 6. Juli, informiert Michael Nolte, Oberst a.D. der Bundeswehr, über das Thema "Salafismus als Nährboden für Extremismus und Terrorismus". Termin: Donnerstag, 6. Juli, 18 Uhr, Pfarrzentrum St. Martin in Euskirchen (Am Kahlenturm 2-4).

Geht die Gefahr von radikalisierten Einzeltätern oder von Syrien-Rückkehrern aus? Die Auseinandersetzung mit diesem Thema ist auch deshalb wichtig, um darzustellen, dass nur eine kleine Minderheit Islamisten bzw. Salafisten sind. Die überwiegende Mehrheit der Muslime, insbesondere auch der Geflüchteten, will mit allen friedlich zusammenleben. Es darf nicht sein, dass der Islam an sich als die große Gefahr betrachtet wird. Michael Nolte beschäftigt sich 30 Jahre lang beim Militärischen Abschirmdienst (MAD) mit Rechtsextremismus und dem Islamismus/Salafismus. Er ist Dozent für Extremismus und Terrorismus.

Um eine Anmeldung wird gebeten: Caritasverband Kreisdekanat Euskirchen, Aktion Neue Nachbarn, Peter Müller-Gewiss, Tel. 02251/79474-15, Mail: peter.mueller-gewiss@caritas-eu.de

oder

Kommunales Integrationszentrum, KoBIZ, Kreis Euskirchen, Roland Kuhlen, Tel. 02251/15-538, Mail: roland.kuhlen@kreis-euskirchen.de

Unterstützt wird die Info-Reihe durch das Katholische Bildungswerk Euskirchen, die Demografie-Initiative Kreis Euskirchen, das Landesprogramm KOMM AN NRW und die Stadtpfarrei St. Martin Euskirchen.

Flucht über das Mittelmeer - Original-Film aus Syrien bewegt die Zuschauer

Etwa 90 Besucherinnen und Besucher waren am Donnerstagabend, 06. April im Pfarrsaal St. Martin in Euskirchen um sich das syrische Film-Drama "Meine Heimat" anzusehen, der im Rahmen der Info-Reihe "Engagiert für Geflüchtete" gezeigt wurde.

Ahmad Almohamad, Bundesfreiwilligendienstler beim KoBIZ Kreis Euskirchen und Hasan Dakkak, Bundesfreiwilligendienstler beim Integration Point Euskirchen, hatten mit Erlaubnis des Regisseurs Safwan Mostafa Nemo den arabisch sprachigen Film mit deutschen Untertiteln versehen, um den Film möglichst vielen Menschen im Kreisgebiet zeigen zu können.

Einführung A. Almohamad, H. Dakkak Einführung A. Almohamad, H. Dakkak | Foto: © KoBIZ Großbildansicht

Nach Ende des Filmes wurde für die Opfer eine Schweigeminute abgehalten. Im Anschluss daran konnten die Besucherinnen und Besucher eine Kerze für alle Menschen, die die Flucht nicht überlebt haben, anzünden. In der anschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, wie ergriffen die Zuschauerinnen und Zuschauer von dem Film waren. Sie forderten, dass der Film einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt werden müsste, da er sehr deutlich zeigt, was die geflüchteten Menschen erlebt und gesehen haben.

Bei Rückfragen können die Veranstalter kontaktiert werden: Kommunales Integrationszentrum, KoBIZ Kreis Euskirchen, Roland Kuhlen, Tel. 02251/15-538, roland.kuhlen@kreis-euskirchen.de oder Caritas Kreisdekanat Euskirchen, Aktion Neue Nachbarn, Peter Müller-Gewiss, Tel. 02251/79474-15, peter.mueller-gewiss@caritas-eu.de.

Erinnerung an die Fluchtopfer Erinnerung an die Fluchtopfer | Foto: © KoBIZ Großbildansicht

Bildung von Beginn an

InteGreat-App für Geflüchtete und Ehrenamtliche

Die App "InteGreat" fasst alle wichtigen Informationen für Geflüchtete und ehrenamtliche Helfer im Kreis Euskirchen zusammen. Wer kann mich beraten? Wo finde ich eine Wohnung? Wie läuft das Asylverfahren ab? Die Fragen sind vielfältig und im Alltag tauchen immer wieder neue Fragen auf. Aus diesem Grund haben wir uns im KoBIZ dafür entschieden, die Informationen und Ansprechpersonen in einer App zusammenzufassen. Das hat den Vorteil, dass die App nur einmal heruntergeladen werden muss und die Infos dann jederzeit auf dem Smartphone verfügbar sind - auch ohne Internetverbindung.

Die App kann kostenfrei im Android- oder Apple-Store heruntergeladen werden. Darüber hinaus können die Inhalte der App auch über eine Webseite im Internet aufgerufen werden. Unter https://web.integreat-app.de ist es möglich auch ohne Smartphone vom Computer aus auf die Informationen zuzugreifen. Im Gegensatz zu anderen Anwendungen, zeichnet sich die InteGreat App dadurch aus, dass sie lokale Informationen bündelt und Ansprechpersonen benennt, die konkret im Kreis Euskirchen relevant sind.

Aktuell sind die Inhalte in 4 verschiedenen Sprachen verfügbar: Arabisch, Deutsch, Englisch und Französisch. Es ist geplant, die App im Laufe des Jahres 2017 um weitere Sprachen zu erweitern. Das KI verwaltet und aktualisiert die App. Als dynamische Anwendung lebt die InteGreat-App auch von den Ideen und Hinweisen verschiedener Personen, die auf Veranstaltungen oder Angebote zum Thema aufmerksam machen.

Ansprechpartnerin: Cosima Wernecke, Tel. 02251 15-1331, E-Mail: cosima.wernecke@kreis-euskirchen.de

Einstiegskurse für Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive

Nach in Kraft treten der vom Bundesrat beschlossenen Gesetzesänderungen ist die Agentur für Arbeit in der Lage, unter bestimmten Voraussetzungen Basissprachkurse für Asylbewerber/innen zu finanzieren. 

Wir als Kommunales Bildungs- und Integrationszentrum Kreis Euskirchen (KoBIZ) möchten den möglichen Trägern dieser Einstiegskurse die ersten Informationen geben.

Hier in Kürze einige inhaltliche Eckpfeiler: 

  • Die Maßnahme muss in diesem Jahr noch beginnen. 
  • Personenkreis: Asylberechtigte oder Asylbewerber/innen mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit (Syrien, Eritrea, Irak und Iran). Als Nachweis reicht auch die BüMA (Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender). 
  • Die Träger akquirieren grundsätzlich die Flüchtlinge selbst (bei der Akquise im Kreis Euskirchen können wir Sie als KoBIZ gerne unterstützen). 
  • Die Kurse dürfen bis zu 8 Wochen dauern und ein Volumen von 320 Unterrichtsstunden nicht überschreiten (die achtwöchige Dauer ist nicht kalendarisch sondern vom zeitlichen Volumen her zu sehen). 
  • Abgerechnet werden alle Teilnehmer, die am ersten Tag der Maßnahme anwesend sind. 
  • Es gibt keine Vorgaben zur Kostenstruktur. Die Träger können/sollen den ortsüblichen Stundensatz zuzüglich Fahrtkosten in Rechnung stellen. 
  • Das Abrechnungsverfahren erfolgt in einfachster Form über eine Liste. 

Da sich die Informationen weiterentwickeln, finden Sie die von der Bundesagentur für Arbeit aktualisierten Unterlagen unter: 

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Institutionen/Traeger/Einstiegskurse/index.htm




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