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Rubrikillustration Politik
Karte - Euskirchen

Portrait Landrat Günter Rosenke

Seit 1994 ist Günter Rosenke Landrat des Kreises Euskirchen. Am 12. September 1999 wurde er zum hauptamtlichen Landrat gewählt und am 30. August 2009 zum zweiten Mal nach 2004 in seinem Amt bestätigt. Es zeigte sehr deutlich: Günter Rosenke ist bürgernah, ein Landrat "zum Anfassen".

Landrat Günter Rosenke Landrat Günter Rosenke Großbildansicht

In seinem Grußwort zum Ende 2001 erschienenen Leitbild der Kreisverwaltung Euskirchen führt er aus: "Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht der Bürger. Auf seine Bedürfnisse wollen wir noch mehr als bisher unbürokratisch, flexibel und kundenfreundlich reagieren". Unter seiner Regie wurde die Organisationsstruktur der Kreisverwaltung modernisiert. Die Führungsebenen wurden reduziert und verschlankt. Die Aufgabenzuordnung wird für den Bürger übersichtlicher und nachvollziehbarer. Hierdurch können Bürgeranträge und Entscheidungen beschleunigt werden. Günter Rosenke betont, dass die Umstrukturierung der Kreisverwaltung zu einem Dienstleistungsunternehmen nur möglich ist, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit hoher Akzeptanz und Motivation den Prozess begleiten. Das erst kürzlich begonnene Personalentwicklungskonzept wird den Umstrukturierungsprozess weiter beschleunigen.

Als ehemaliger Telekom-Techniker ist Günter Rosenke ein konsequenter Verfechter der neuen Medien und des Internets. Er forciert den Ausbau der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien mit Nachdruck. Unter dem Oberbegriff "eGovernment" sollen in Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger, besonders aber auch für die Wirtschaft, viele Dienstleistungen des Kreises "online" erreichbar sein.

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung 1972 kam der aus den Altkreisen Schleiden und Euskirchen gebildete neue Kreis Euskirchen zur Verwaltungs- und Wirtschaftsregion Aachen. Gemeinsam mit seinen Landratskollegen aus den Kreisen Düren, der Städteregion Aachen und Heinsberg sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Aachen ist Landrat Günter Rosenke bestrebt, die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region voranzutreiben.

Er unterhält aber auch eine intensive Kommunikation und Kooperation mit seinen Amtskollegen aus den angrenzenden Kreisen und kreisfreien Städte der Wirtschaftsregion Köln/Bonn. Dies nicht zuletzt, weil die Wirtschaft, und hier primär das mittelständig geprägte Handwerk, vor allem in den Räumen Köln und Bonn tätig ist. Auch die großen Pendlerströme in diese Ballungsräume dokumentieren die starke Verflechtung zwischen der Rheinschiene und dem Kreis Euskirchen.

Eine aktive Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik sowie eine die Bedürfnisse des ländlichen Raums berücksichtigende Verkehrspolitik gehören zu den wichtigen politischen Handlungsfeldern von Landrat Rosenke.
Bei zahlreichen Bestandspflegebesuchen lernt er die Probleme und Sorgen der Unternehmer aus erster Hand kennen. Diese Erkenntnisse fließen in seine erfolgreiche Arbeit in der Wirtschafts- und Strukturpolitik des Kreises ein. Die mittelständischen Unternehmen, vor allem die Handwerksbetriebe, haben dabei sein besonderes Augenmerk. Sie sind für die Zukunft des Kreises Euskirchen von ausschlaggebender Bedeutung. Für diese Zielgruppe richtete er daher schon kurz nach seiner Wahl zum hauptamtlichen Landrat den Mittelstandsbeauftragten, der die mittelständische Wirtschaft bei vielen behördlichen Antragsverfahren unterstützt, ein.

Mit 1.250 qkm bei ca. 193.200 Einwohnern gehört der Kreis Euskirchen zu den eher dünn besiedelten Flächenkreisen in Nordrhein-Westfalen. Daher kommt dem ÖPNV, in Kombination mit dem Individualverkehr, eine wichtige und bedeutende Rolle zu. Dies gilt besonders für die großen Pendlerverflechtungen in die Ballungsräume der Rheinschiene. Landrat Günter Rosenke unterstützt durch seine Verkehrspolitik den Ausbau und die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs nachhaltig. Sein Wahlspruch lautet: "Überall dort wo es möglich und finanzierbar ist, müssen Fahrpläne optimiert, Streckennetze ausgebaut und stillgelegte Strecken reaktiviert werden." Teile der Städteregion Aachen, des Kreises Düren und vor allem des Kreises Euskirchen bilden die nordrhein-westfälische Eifel. In dieser Teilregion der Region Aachen stellt die Tourismusbranche einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Die momentan durchgeführten länderübergreifenden Gespräche mit den Eifelkreisen in Rheinland-Pfalz für eine Gesamtvermarktung der Eifel werden von Landrat Rosenke mit Nachdruck unterstützt. "Nur wenn die Eifel als Ganzes vermarktet wird, wird sie bei den potentiellen Gästen ein eigenständiges, unverwechselbares Image erlangen", ist hierzu die Meinung des Landrates. Im Kreis findet ein reges Kunst-, Kultur- und Sportleben statt. Viele Bürgerinnen und Bürger im Kreis engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden. Sie fördern das Gemeinwohl und sind Markenzeichen der Region. Landrat Günter Rosenke sieht daher die Förderung von Kunst, Kultur, Sport und Ehrenamt als eine seiner wichtigen Aufgaben an. Besonders stolz ist Landrat Günter Rosenke auf die am 05.03.2002 erfolgte Verleihung des Titels "Fahrradfreundlicher Kreis Euskirchen". Damit war der Kreis Euskirchen erst der 2. Kreis in Nordrhein-Westfalen, der in die "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in NRW" aufgenommen wurde. Eine Verlängerung dieses Titels durch die Arbeitsgemeinschaft konnte Landrat Rosenke am 26.11.2009 entgegen nehmen. Als Leiter der Kreispolizeibehörde Euskirchen sieht er in der landesweiten Initiative der Ordnungspartnerschaften, die alle zuständigen Behörden und Institutionen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger an einen Tisch gebracht hat, einen Schritt in die richtige Richtung. Landrat Günter Rosenke ist ein umtriebiger, tatkräftiger Macher, der nicht nur das neue Leitbild des Kreises Euskirchen, sondern auch seine Arbeit unter den Wahlspruch "Gemeinsam zum Ziel" gestellt hat.




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