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Rubrikillustration Kreishaus
Karte - Euskirchen

Breitbandausbau im Kreis Euskirchen

Wie können die nicht im Förderprojekt befindlichen Anschlüsse eine höhere Bandbreite erhalten?

Im Rahmen des derzeitigen Kreisförderprojektes ist es leider nicht möglich, alle Anschlüsse im Kreisgebiet mit der zukunftssicheren Glasfasertechnik zu versorgen.

Die "Aufgreifschwelle" des aktuellen Bundesförderprogramms liegt bei < 30 Mbit/s. Über das Förderprogramm können daher nur diejenigen Anschlüsse ausgebaut werden, die eine Bandbreite von 30 Mbit/s (nach technischer Datenlage) nicht erreichen (weiße Flecken). Außerdem sind Anschlüsse nicht förderfähig, die von einem Telekommunikationsunternehmen selbst, d.h. eigenwirtschaftlich, ausgebaut werden sollen.

Welche Anschlüsse unter diesen Voraussetzungen noch unterversorgt sind, wurde im Vorfeld des Förderantrages über ein öffentliches Markterkundungsverfahren ermittelt. Hierbei waren die Telekommunikationsunternehmen aufgerufen, Daten zur bestehenden Versorgung (Ist-Versorgung) und zu den noch in Planung befindlichen Vorhaben (zukünftiger Eigenausbau) abzugeben.

Nach dieser Datenlage kann es durchaus dazu kommen, dass in einem Ortsteil unterversorgte und versorgte Anschlüsse unmittelbar nebeneinander liegen. Um auch für die als bereits "versorgt" geltenden Anschlüsse eine Versorgung zu erreichen, gibt es zwei Ansätze:

1. Eigenwirtschaftlicher Ausbau durch private Netzbetreiber Das Förderprojekt kann für die Telekommunikationsunternehmen ein Anreiz sein, zu einem späteren Zeitpunkt die "restlichen" Anschlüsse privatwirtschaftlich, d.h. ohne Inanspruchnahme von Fördermitteln, an das Glasfasernetz anzuschließen. Die Entscheidung hierüber obliegt den privaten Netzbetreibern.

2. Nutzung weiterer Förderprogramme durch die Kommunen oder den Kreis Um auch die "grauen Flecken", d.h. Anschlüsse von derzeit > 30 Mbit/s, mit Fördermitteln an das Glasfasernetz anschließen zu können, ist eine Erhöhung der förderrechtlichen Aufgreifschwelle durch die EU-Kommission notwendig. Es ist Aufgabe der Bundesregierung ein entsprechendes Abstimmungsverfahren mit der EU-Kommission durchzuführen. Auf Ebene des zuständigen Bundesministeriums (BMVI) gibt es bereits konkrete Ansätze für ein neues Förderprogramm.

Der Kreis Euskirchen verfolgt die aktuellen Entwicklungen zu geänderten Förderbedingungen und wird die Beteiligung an neuen Förderprogrammen anstoßen.




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