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Kreis Euskirchen
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Info-Reihe „Engagiert für Geflüchtete“
Vortrag und „Round-Table-Gespräch“ zur Situation in Afghanistan und in den Balkanländern. Aktuelle Themen rund um brisante Flüchtlingsfragen stehen im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltungen der Reihe „Engagiert für Geflüchtete“.
„Afghanistan – Fluchtursachen und Abschiebungsdebatte“: So lautet der Titel eines Vortrags des ARD-Korrespondenten Martin Gerner am Dienstag, 21. November, 18 Uhr im Caritas-Haus in Schleiden (Gemünder Straße 40).

Mit den Flügen abgeschobener Afghanen zurück nach Kabul ist der Hindukusch wieder auf die politische Agenda in Deutschland gerückt. Wie sicher ist Afghanistan? Welche Informationen über Land und Leute helfen zur Einordnung der Lage vor Ort und in der Arbeit mit Flüchtlingen hier in Deutschland?

Martin Gerner, ARD-Korrespondent, Regionalexperte und Aufbauhelfer in Afghanistan, berichtet aus der aktuellen Arbeit und beantwortet Fragen, die in der aktuellen Debatte immer wieder gestellt werden. Gezeigt werden u.a. Filmausschnitte aus dem mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Generation Kunduz“, der den Konflikt aus Sicht betroffener Afghanen zeigt.

Um Anmeldung wird gebeten: Roland Kuhlen, Tel. 02251/15-538, E-Mail: roland.kuhlen@kreis-euskirchen.de oder Alexander Neubauer, Tel. 0173/5260605, E-Mail: a.neubauer@caritas-eifel.de
Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Kooperation von: Caritasverband Region Eifel, Caritasverband Kreisdekanat Euskirchen, Aktion Neue Nachbarn und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Euskirchen (KoBIZ). Unterstützt wird das Projekt durch das Landesprogramm „KOMM AN NRW“.

Nur zwei Tage später, am Donnerstag, 23. November, beginnt um 18 Uhr im Euskirchener Caritas-Zentrum für Migration und Flüchtlingshilfe (In den Herrenbenden 1) ein Round-Table-Gespräch zum Thema „Zurück in die Armut“ statt.

Ende des Jahres 2015 waren im Kreis Euskirchen fast ein Viertel der Asylbewerber aus den sogenannten Westbalkanländern Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien. Inzwischen sind viele von ihnen abgeschoben worden oder freiwillig zurückgereist. Oft haben die Geflüchteten Jahre in Deutschland verbracht und auf eine Entscheidung ihres Verfahrens gewartet. Sie wurden unterstützt von freiwilligen Helfenden in den Gemeinden oder Kommunen, haben Deutsch gelernt.

Für alle Beteiligten stellt sich die Frage, was die Rückkehrenden erwartet. Gibt es auch Möglichkeiten, die Menschen in ihren Herkunftsländern zu unterstützen? Eröffnen sich Perspektiven aus der Tatsache, dass die Westbalkanstaaten teilweise EU-Beitrittskandidaten sind?

In einem Round-Table-Gespräch mit dem Südosteuropa-Experten Tobias Flessenkemper sollen Erfahrungen aus der Flüchtlingshilfe mit Überlegungen der Politik in Bezug gebracht und Lösungen gesucht werden.

Auch hier wird um Anmeldung gebeten: Roland Kuhlen, Tel. 02251/15-538, E-Mail: roland.kuhlen@kreis-euskirchen.de oder Peter Müller-Gewiss, Tel. 02251/79474-15, E-Mail: peter.mueller-gewiss@caritas-eu.de. Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Kooperation von: Caritasverband Kreisdekanat Euskirchen, Aktion Neue Nachbarn, Caritasverband Region Eifel, Kommunales Integrationszentrum Kreis Euskirchen (KoBIZ). Unterstützt wird das Projekt durch das Katholische Bildungswerk Kreis Euskirchen und das Landesprogramm „KOMM AN NRW“.
Herausgeber / Ansprechpartner:
Kreis Euskirchen
Kreispressestelle
Wolfgang Andres
Jülicher Ring 32
53879 Euskirchen
Tel.:
02251/15-303
Fax.:
02251/15-392
„Generation Kunduz“: Der Film zeigt auf sehr anschauliche Weise, was der Konflikt für die Menschen in Afghanistan bedeutet. Ausschnitte davon werden jetzt im Schleidener Caritas-Haus gezeigt.